Der Wichtigtuer

Um es vorweg zu sagen. Ich habe Judith Hermanns Roman »Aller Liebe Anfang« nicht gelesen. Ich kenne nur ihre drei Geschichtenbände. Als ganz große Literatur kamen mir Hermanns Geschichten nicht vor. Aber in ihren besten Momenten spiegelten sie sehr wohl eine gewisse Stimmung einer Generation und zeigten der älteren Generation (aus denen sich viele Kritiker rekrutier[t]en) eine neue, bisher unbekannte Welt.

»Aller Liebe Anfang« wurde mit großem Marketing vorgestellt. Endlich hat die Geschichtenerzählerin einen Roman geschrieben. Der Roman gilt (völlig unverständlicher­weise) als Königsdisziplin im Literaturbetrieb. Dass die Literaturkritik diese Fixierung immer wieder moniert, ist etwas heuchlerisch, weil gefühlt die zweite Frage an Geschichtenschreiber immer wieder lautet, wann denn der erste Roman kommt. Für mich hatte ich beschlossen, dieses Buch nicht zu lesen, zumal mich auch das vermeintliche Thema (Stalking) nicht besonders interessiert.

Die Stimmen der Kritik zu »Aller Liebe Anfang« waren fast alle verhalten bis ablehnend; bei Helmut Böttiger, Eberhard Falcke oder Ijoma Mangold gut begründet.

Aber diese literarisch orientierten Kritiken gefallen dem stellvertretenden Feuilletonchef der FAZ Edo Reents nicht. Mit großem Aplomb hat er vermeintliche Kritik zu dem Buch geschrieben, die in Wahrheit die Autorin treffen soll. Reents Text ist von einer Niedertracht, die ein bisschen genauer betrachtet werden soll (alle Kursivsetzungen aus dem Text): Weiterlesen

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Der Wald und die Bäume (IX)

Ablenkung

Unabweisbar ist die Strukturähnlichkeit zwischen dem digitalen Windowing und jener Modekrankheit, die man abkürzend und von den Dingen ablenkend als ADHS bezeichnet. Leute aus meinem Bekanntenkreis, die an systematischen Aufmerksamkeitsstörungen und zugleich an Hyperaktivität leiden, gehen in ihrem Alltag häufig an einen Ort (zum Beispiel in der Küche oder auf dem Balkon) und erinnern sich, wenn sie ankommen, nicht mehr, was sie dort eigentlich wollten. Notgedrungen gehen sie weiter an den nächsten Ort, aber dort geschieht ihnen das gleiche. Sie können sich nicht an das erinnern, was sie vorhatten, und oft auch nicht an das, was sie kurz zuvor getan haben. Auch das Vergessen eines Plans oder Planelements ist im Grunde genommen ein Vergessen von seit kurzem Vergangenem. Ganz ähnlich verhalten wir uns, wenn wir »surfen«: Ziemlich rasch vergessen wir, wohin wir »eigentlich« wollten und was wir dort zu suchen hatten. Wer vorsätzlich surft, etwa zu Unterhaltungszwecken, strebt diese Art des Vergessens an. Für Menschen, die unter ADHS leiden, sind diese Symptome allerdings kein Vergnügen, sondern eben Störungen, die sie an einem halbwegs befriedigenden Leben hindern können.

Das Wort »Modekrankheit« ist ungerecht, es klingt verächtlich. Besser, ich nehme es zurück. Anscheinend hat aber jede Zeit bestimmte Krankheiten, die ihre gesellschaftlichen Widersprüche und Gebrechen auf individueller Ebene ausdrücken. Insofern wird man vielleicht behaupten können, daß ADHS die Krankheit des digitalen Zeitalters sei. Weiterlesen

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Wolfgang Körner: Nowack

Wolfgang Körner: Nowack

Wolfgang Körner: Nowack

Harry S. Nowack lebt im Ruhrgebiet, ist freier Fotograf und kann sich die Art seiner jeweiligen Unfreiheit daher aussuchen. Wenn er annimmt, seine Bilder wären nicht nur Nachrichten, sondern gültige Deutungen der Ereignisse bietet er sie Bildagenturen oder Lokalzeitungen an. Ansonsten schlägt er sich durch mit kleinen Aufträgen unter anderem auch von der Polizei, der er ansonsten skeptisch gegenübersteht, durch. Nowack ist trotz stets drohender Mittellosigkeit Künstler, Bonvivant, Frauenheld und auch ein bisschen ein Revoluzzer, der sich von linken politischen Heils­idealen noch nicht ganz entfernt hat. Aber vor allem ist Nowack ein Phantast, der alle Erscheinungen sofort in surreale Traum- und auch gelegentlich Alptraum­szenarien verwandelt und sie unentwirrbar mit der Realität verknüpft. Diese Bilder, diese wilden, psychedelischen Assoziationsgewitter und skurrile Wirklichkeitsverzerrungen, bilden den Kern von Wolfgang Körners Roman »Nowack«.

Dreh- und Angelpunkt von Nowacks Unternehmungen ist neben seiner Kellerwohnung das Café Capocci, in dem er die mit Spitznamen bezeichneten Protagonisten trifft: Jack the Ripper, Dr. Stein, Dr. Seiler, Ferdo Gawrilowicz, Drogenpeter. Und natürlich die Frauen, die entweder irgendwann vor seiner Tür stehen, wie die Sechszwölfteljungfrau, die ihn stets in aufreizender Designer-Garderobe aufsucht und ihren vermögenden Mann verlassen will (es kommt dann in einer urkomischen Szene ein wenig anders), das Schreibmaschinenmädchen Beate, die er im Pfandhaus kennen- und dann auch lieben lernt oder seine Ex-Geliebte Monika, die er vor allem beim Beischlaf mit den anderen Frauen einfach nicht vergessen kann.

Tatsächlich ist die Verankerung Nowacks im Ruhrgebiet essentiell für diesen Roman. Es geht um lokale Ereignisse, die ihre Schatten voraus werfen: Das sogenannte Zechensterben und die damit verbundenen massiven Änderungen in der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen vor Ort. Daher kann »Nowack« nicht in Hamburg oder München spielen. Seine surreale Bilderwelt, die immer wieder aufbricht und praktisch keine Szene naturalistisch zu Ende erzählt, ist hingegen jenseits geographischer Verortungen. Weiterlesen

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Der Wald und die Bäume (VIII)

Vergessen

Friedrich Nietzsche, der seine Laufbahn als Historiker des griechischen Altertums begann, schrieb eine Abhandlung über den »Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben«. Das individuelle wie auch das kollektive Gedächtnis, so lautet seine These, werde in be­stimmten Phasen der Menschheitsentwicklung hypertroph und beginne, das Leben einzuschränken, am Ende sogar zu vernichten. Es komme darauf an, schöpferisch zu sein und etwas Neues zu schaffen. Zu diesem Zweck sei es immer wieder nötig, sich vom Überlieferten und, genereller, von der Last des Denkens frei zu machen. Musil drückte es so aus: »Gelegentlich sind wir alle dumm; wir müssen gelegentlich auch blind oder halbblind handeln, oder die Welt stünde still; und wollte einer aus den Gefahren der Dummheit die Regel ableiten: ‘Enthalte dich in allem des Urteils und des Entschlusses, wovon du nichts verstehst!’, wir erstarrten.« Erinnern und Vergessen, Nachdenken und Handeln, Möglichkeiten Sondieren und Ideen verwirklichen: beide Seiten hängen in der prädigitalen Kultur aufs engste zusammen. Die übergroße, ungeordnete, vom Subjekt – dem Verbraucher – nicht mehr differenzierbare und insofern gleichgültige Datenmenge kann zwar zur Unterhaltung dienen, zum sogenannten Infotainment, wo man Beliebiges und Beliebtes auswählt, doch sie steht jenseits der von Nietzsche herausgearbeiteten Dialektik. Die Erinnerungsschwachen haben nichts zu vergessen. Wenn die Gehirne den digitalen Medien endgültig angepaßt worden sind, erübrigt sich nicht nur das Erinnerungs­vermögen, sondern auch die Fähigkeit des Vergessens, es kommt zu einer simultanen Dauerpräsenz von gleichgültigen Dingen und einer subjektiven Trance, die gewissen, sakralen oder profanen, in der Geschichte oftmals gepriesenen Erlösungszuständen ähnelt.

© Leopold Federmair

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Der Wald und die Bäume (VII)

Genial!

Die kakanische Welt, die der Mann ohne Eigenschaften beschreibt, ist eine gelähmte. Zwar wird behauptet, ein großes Ereignis sei im Entstehen, aber dann geht nie etwas weiter. Die gehemmten Akteure verhalten sich im wesentlichen nicht anders als Ulrich, auch wenn ihnen dessen geistige Souveränität, seine Ironie und Spottlust fehlen. In den ersten Kapiteln des Romans ist auffällig oft von »Bedeutendem« die Rede, das Epitheton »bedeutend« wird in verschiedenste Kontexte eingeschleust. In seiner Rede über die Dummheit, die Musil 1937 in Wien vor ungewöhnlich zahlreichem Publikum hielt, kam er zum Schluß auf das Konzept des Bedeutenden zu sprechen. Bedeutungsloses Wissen, so verstehe ich seine Äußerungen, kann ebenso nützlich wie schädlich sein. Die Wortwahl finde ich nicht glücklich, ich würde eher von Sinngebung sprechen, es geht um die bewußte Wertung von Daten und deren Einordnung in Kontexte, Projekte, Horizonte. So hätte Musil sich auch die bedauernde Geste sparen können, die er an den Tag legte, bevor er sich von seinen Zuhörern verabschiedete: Mit dem Gesagten sei »durchaus noch kein Erkennungs- und Unterscheidungszeichen des Bedeutenden gegeben«. Nun, es wird nie ein sicheres Zeichen davon geben, da es sich um ein unendliches Gespräch handelt: Was bedeutend ist und was nicht, was für uns sinnvoll ist und was nicht, muß immer wieder aufs neue durch­dacht und besprochen und sozusagen verhandelt werden. Dies gilt für einen literarischen oder musikalischen Kanon ebenso wie für die Frage, durch welche Techniken wir Energie für unseren wirtschaftlichen Bedarf erzeugen und von welchen wir Abstand nehmen wollen. Die Dummheit der digitalen Welt besteht darin, daß sie auf derlei mühsame Unterscheidungen verzichten zu können vorgibt. Was gut ist und was nicht, ist in dieser Welt ohnehin in Rankings festgelegt, und was mir gefällt, brauche ich nicht zu begründen. Die wenigsten wissen, wie Rankings zustande kommen, die meisten nehmen sie gedankenlos auf und reproduzieren sie. Unter solchen Bedingungen ist alles bedeutend, eine Kunstfigur wie Conchita Wurst gilt gleich wie ein Shakespeare-Darsteller. Eine Figur gilt, wenn sie »erfolgreich« ist. Was erfolgreich ist, entscheiden die Rankings des Markts. Alles und nichts ist bedeutend, die dialektische Spannung ist verschwunden, die Mühe, die Musil einst auf das Bedeutend-Sein und Bedeutend-Machen verwandte, heute kaum noch verständlich. Er ahnte die ferneren Entwicklungen, als er sich Gedanken über geniale Boxer und Rennpferde machte.

© Leopold Federmair

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Wie dann doch alles schiefgegangen ist: Christopher Clarks Schlafwandler

Christopher Clark: The Sleepwalkers

Christopher Clark:
The Sleepwalkers

Der Erfolg von Clarks »Schlafwandlern« (Spiegel-Top10; Nr. 1-Bestseller auf Amazon) in Deutschland ist auch ein Triumph des Marketings und der strategischen Produktplanung. Genau zum richtigen Zeitpunkt, am Anfang des großen Gedenkmarathons zum WWI, wird das Buch mit umfangreichen Werbe- und PR-Mate­rialien in den überregionalen Feuilletons platziert, die geschickt die Neurosen rechts-bürgerlicher deutscher Publizisten und des AfD-wählenden Teils des Publikums bedienen. Ein Vergleich der »Blurbs«, die das englische Original bewerben, und der Sprechblasen auf der deutschen Übersetzung ist hier sehr instruktiv. (Mein Text bezieht sich auf die englische Taschenausgabe Christopher Clark, The Sleepwalkers. How Europe Went to War in 1914, London: Penguin Books, 2013) Gleich vorweg: Clark schreibt keine Apologie des Kaiserreiches.

Tatsächlich lassen sich die gut 560 Seiten reiner Text (ohne Fußnoten) hervorragend lesen. Analytische Passagen, zum Beispiel zur komplexen und komplizierten Struktur der politischen Entscheidungsprozesse in den beteiligten Staaten und deren Bedeutung für die tatsächlichen Handlungen und deren Abläufe, sind geschickt in die erzählerischen Passagen integriert. Dass Clark wirklich gut erzählen kann, ist ein großes Plus des Buches: Ent­scheidende Episoden auf dem Weg in den Krieg werden sehr plastisch, die Haupt­akteure werden in kleinen Vignetten vorgestellt. So ist man quasi live dabei, als serbische Putschisten König Alexandar und Königin Draga abschlachten und dann einige der Königsmörder Jahre später die Sarajevo-Attentäter rekrutieren oder beim Besuch des französischen Staatspräsidenten Poincaré in Rußland während der Hochzeit der Juli-Krise 1914, inklusive des Nervenzusammenbruchs des französischen Regierungschefs Viviani. Weiterlesen

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Lucky Punch

A.d.L.e.R: Aus dem Leben einer Rikschafahrerin – Nr. 19

Am 12. August 2014 erscheint bei Hoffmann und Campe unter dem Titel Deutscher Meister mein neuer Roman darüber, wie der Profiboxer Heinrich Trollmann die Nazis besiegte. Als ich das letzte Kapitel schrieb und mich zu diesem Zweck mit Leberhaken auseinandersetzte, solchen mit K.o.-Wirkung und solchen ohne, und wie verschieden und doch leberhakenspezifisch die Getroffenen fallen, und welche Art von Schmerzen sie erleiden, und wie die Leberhaken innen, also anatomisch wirken, und als ich sah, wo der K.o.-Knopf ist, und wie man ihn gedrückt kriegt, da fiel mir plötzlich jenes bisher un­verstandene Erlebnis auf dem Oktoberfest 2004 wieder ein, und mir wurde schlagartig klar, dass ich damals meinen Kontrahenten in die Leber getroffen haben musste.

Um das gleich vorwegzunehmen: Er war selber schuld. Zunächst einmal ist, wer eine solch provokante Lederhose trägt, die durch allerlei Zierstickereien, Klappen und Knöpfe den geschlechtlichen Bereich aufdringlich hervorhebt und betont, ohnehin selber schuld und muss sich über nichts wundern. Wäre er zweitens erst gar nicht aufs Oktoberfest ge­gangen, sondern zu Hause geblieben, hätte ich ihn nicht k.o. schlagen können, und hätte er mich drittens nicht ungefragt angefasst, so hätte ich gar nicht daran gedacht, ihm eine Lehre zu erteilen, denn ich hatte weiß Gott besseres zu tun, namentlich, durch anstrengende Arbeit mit der Rikscha Geld zu verdienen. Weiterlesen

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Der Wald und die Bäume (VI)

Funes, der Datenspeicher

Eine Erzählung von Jorge Luis Borges heißt Funes el memorioso; der Titel läßt sich Wort für Wort nicht gut ins Deutsche übertragen. Statt sich mit dem Epitheton des Originaltitels herumzuplagen, haben die deutschen Übersetzer ein Wörterpaar als Titel gewählt, das im vorletzten Satz der Erzählung vorkommt: Das unerbittliche Gedächtnis. Das erstaunliche, leistungsstarke, grenzenlose Gedächtnis des Ireneo Funes ist für seinen Besitzer schmerz­haft, es stellt einen Fluch dar, der ihn hindert, ein normales Leben zu führen. Zugezogen hat er sich dieses Gedächtnis bei einem Sturz vom Pferd, und es ist fast ein Glück, daß er seitdem gelähmt ist. In diesem Aspekt der Erzählung steckt eine symbolische Aussage, die mit Nietzsches Abhandlung gut vereinbar ist: Ein hypertrophes Gedächtnis lähmt den Körper; wer sich dauernd erinnert, kann nicht handeln. Die Beschreibungen, die uns Borges gibt, sind überzeugend, auch wenn es in der Wirklichkeit nie einen Mann wie Funes gegeben hat, noch geben wird. Dennoch stellt sich die Frage, ob das, was in Funes’ Kopf abläuft, menschliche Erinnerungen sind. Ein per­fektes, unbegrenzt leistungsfähiges Gedächtnis mag man unmenschlich oder übermensch­lich nennen, es gleich aber eher einer Maschine, in der die Daten stets so bleiben, wie sie im Moment ihrer Aufnahme sind. Funes, so könnte man im 21. Jahrhundert sagen, ist nichts anderes als ein Computer­speicher. Seine Erinnerungen sind lückenlos, und sie ändern sich nicht, der Datenhaufen vermehrt sich bloß Tag für Tag und selbst in den Nächten, denn Funes kann nicht richtig schlafen (er erinnert sich an sämtliche Träume). Funes selbst sagt, er fühle sich wie ein Abfallkorb. Seine Erinnerungen sind Müll, zu nichts zu ge­brauchen, also sinnlos. Dasselbe gilt für die Datenunmengen im Internet, wenn der Nutzer die aufgerufene Serie der Daten, wie es die digitale Kultur nahelegt, bloß konsumiert oder ignoriert. Funes erinnert sich »nicht nur an jedes Blatt jeden Baumes in jedem Wald, sondern auch an jedes einzelne Mal, da er es gesehen oder sich vorgestellt hatte.« Borges’ Erzähler bemerkt zu dem Fall, der ihn fasziniert und erschüttert, der gedächtnisstarke Funes könne eigentlich nicht denken. Denken heiße, Unterschiede vergessen, verallge­meinern, abstrahieren. Wird (oder macht sich) der Einzelne zur Geisel eines unerbittlichen Gedächtnisses, verliert er diese Fähig­keit: so könnte die Lehre dieser ganz und gar nicht didaktischen Erzählung lauten.

© Leopold Federmair

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