Wenn man erst einmal weiß, dass einige (Polit-)Talkshows im (deutschen) Fernsehen nach gewissen dramaturgischen Inszenierungen besetzt werden – beispielsweise um während der Sendung ordentlich Krawall zu erzeugen – kann man diese pervertierte Form des Diskurses nur noch als lächerliches Schmierentheater ertragen. Sein eigenes Urteil wird man hier kaum schärfen können, zu bescheiden sind die intellektuellen Herausforderungen. Es spricht leider einiges dafür, dass das Feuilleton in ähnliches Fahrwasser abdriftet. Und nein: Damit sind nicht die (teilweise zu Recht diskreditierten) Twitterlümmel und Blogdamen und -herren gemeint, die ihre gesinnungstriefende Meinungs-Halbbildung in die Welt hinausposaunen und jedes noch so kleine Phänomen skandalisieren. Längst hat das organisierte Denunzieren auch die sich selbst immer noch als Qualitätsmedien bezeichnenden Institutionen ergriffen. Weiterlesen
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- Gregor Keuschnig: @bob sinclair Leider sind Sie aufgrund Ihrer oberflächlichen Lektüre...
- bob sinclair: ziemlich aufgeblasener, hysterischer unisnn, den sie (mal wieder)...
- Ursula: Liebe Begleitschreibe nbegleiter, herzlichen Dank für die positiven...
- metepsilonema: @Phorkyas Ich dachte mir das so: Unsere Kultur ist für uns die...
- Phorkyas: @metepsilonema: Deine Unterscheidung lässt sich wohl anbringen. Ob sie hier...
- metepsilonema: @Phorkyas Nein, der ist je nur eine Spielart davon (Die Ablehnung...
- Phorkyas: @metepsilonema: Reicht dann nicht einfach Chauvinismus? – Vielleicht,...
- Gregor Keuschnig: @Lyam Die Autorin hat auf ihrer Kryptogeographi e-Webseite zu ihrem...
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