Jahres-Archiv: 2015

24.12.

…ich weiß nicht mehr ge­nau, wann das war als mei­ne Mut­ter nach ei­ner Dis­kus­si­on, ei­nem Dis­put oder viel­leicht nur ei­ner un­be­dach­ten Be­mer­kung der­art ver­letzt war, dass sie in ei­ne ge­wis­se Ra­ge ge­riet, schimpf­te – das tat sie oft – dann … Wei­ter­le­sen

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Esther Kinsky/Martin Chal­mers: Ka­ra­dag Ok­to­ber 13

»Ka­ra­dag Ok­to­ber 13« lau­tet der Ti­tel ei­nes Reise­erzählungsbands von Esther Kin­sky und Mar­tin Chal­mers, und ob­wohl die Rei­se, die zu die­sen »Auf­zeich­nun­gen von der kal­ten Krim« führ­ten, erst zwei Jah­re zu­rück­liegt, wirkt das Buch fast schon hi­sto­risch. Zum ei­nen ge­hört … Wei­ter­le­sen

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Pe­ter Hand­ke: Ta­ge und Wer­ke

Mit »Ta­ge und Wer­ke« setzt der Suhr­­kamp-Ver­­lag die Rei­he der Auf­satz­samm­lun­gen Pe­ter Hand­kes fort. Der letz­te Band aus dem Jahr 2002 (»Münd­li­ches und Schrift­li­ches«) ver­sam­mel­te Tex­te von 1992 bis 2001; ne­ben Auf­sät­zen zu Schrift­stel­lern (un­ter an­de­rem Karl-Phil­ipp Mo­ritz, Her­mann Lenz, … Wei­ter­le­sen

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Park­platz II

Je­mand – nie­mand? – hat ei­nen Co­la­be­cher auf dem Park­platz zu­rück­ge­las­sen. Dort steht er jetzt, groß und rot, herr­schend in der an­thra­zit­far­be­nen Lee­re. Spä­ter kommt ein Au­to, ein Per­so­nen­kraft­fahr­zeug, das so aus­sieht, wie der Na­me es sagt: für ei­ne Per­son, … Wei­ter­le­sen

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Kas­per­le­thea­ter

Ent­ge­gen al­len Be­teue­run­gen ist die auf Form und Spra­che ach­ten­de, ar­­gu­­men­ta­tiv-ver­­glei­chen­­de Li­te­ra­tur­kri­tik im Zei­tungs­feuil­le­ton längst auf dem Rück­zug. Statt­des­sen wird ei­nem bio­gra­phi­sti­schen Li­te­ra­tur­jour­na­lis­mus ge­hul­digt, haupt­säch­lich be­stehend aus In­ter­views, »Home Sto­ries« und an­de­ren, oft ge­nug au­ßer­li­te­ra­ri­schen Re­fe­ren­zen. Die Tri­via­li­sie­rung der Li­te­ra­tur­kri­tik … Wei­ter­le­sen

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Nor­bert W. Schlin­kert: Stadt, Angst, Schwei­gen

Es ist Frei­tag­abend in Ber­lin. Ein Mann er­war­tet bis Sams­tag­mit­tag (»Sonn­abend«) ei­nen An­ruf von sei­nem HNO-Arzt (na­mens Ko­f­ler), ei­ner Ka­pa­zi­tät. Es geht dar­um, ob er Kehl­kopf­krebs hat oder nicht. Der er­war­te­te An­ruf geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er … Wei­ter­le­sen

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Park­platz I

Die Rei­hen der Stop­pel­bün­del auf dem ab­ge­ern­te­ten Reis­feld und dar­über die grau-schwar­­zen Fur­chen des Wol­ken­felds und da­zwi­schen – nicht die Men­schen, nein, nur die un­ru­hi­gen Ar­me der Bäu­me, die hin­auf­zei­gen, als ver­lang­ten sie Lö­cher für das Blau. Dann auch, et­was … Wei­ter­le­sen

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Ri­chard Ford: Frank

In sei­nen bis­her er­schie­ne­nen drei Frank-Bas­­com­­be-Ro­­ma­­nen »Sport­re­por­ter« (1986/dt. 1989), »Unab­hängigkeitstag« (1995) und »Die La­ge des Lan­des« (2006/2007) er­zähl­te Ri­chard Ford nicht nur die per­sön­li­chen Er­eig­nis­se sei­ner (fik­ti­ven) Haupt­fi­gur, die in drei Jahr­zehn­ten in ei­nem fast ty­pi­sche ame­ri­ka­nisch an­mu­ten­den Prag­ma­tis­mus so … Wei­ter­le­sen

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