Archiv des Autors: Leopold Federmair

Der Wille zum Nichtwissen (5/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 5 – Dummheit ist ein Wundmal. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und Österreich veröffentlichten Max Horkheimer und Theodor W. Adorno ein Buch mit dem Titel Dialektik der Aufklärung, … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (4/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 4 – Wer über Dummheit spricht, setzt voraus, daß er sich für klug halte, obwohl es als Zeichen der Dummheit gilt, das zu tun. In seiner am 11. März 1937, exakt ein Jahr vor … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (3/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 3 – Du sollst nicht denken! Paulus von Tarsus, dieser erste große, um nicht zu sagen großspurige Missionar, forderte von der Christengemeinde einen regelrechten Willen zum Nichtwissen, wenn er darauf bestand, daß »göttliche Torheit« … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (2/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 2 – Selig die Armen im Geiste… »Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich«: einer der zahlreichen berühmten Sätzen, die Christus zugeschrieben werden. Auch der Heiland hat sich also für Dummheit, … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (1/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 1 – Ich weiß, daß ich nichts weiß. »Ich weiß, daß ich nichts weiß«, einer der berühmtesten Sätze der Geistesgeschichte: im Grunde genommen klingt diese Aussage nach einer Dummheit. Was soll dieses Ein­geständnis des … Weiterlesen

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Goya und die Zeitfäden

Ein Künstler, der durch Beharrlichkeit, Unbeirrbarkeit und natürlich durch Fleiß im Lauf der Jahre immer besser, tiefer, düsterer wurde. Besser ist düsterer? Ja. Vielleicht nur durch Nachdenklichkeit, vielleicht ist das die wichtigste Eigenschaft. Durchdringung, das braucht Zeit, oft Jahrzehnte. Besonders, … Weiterlesen

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Kindverlustgeschichte

1 gesetzt, ich würde gesetzt, ich hätte also: ich hatte meine Tochter, mein Ein und Alles und mich meinen einzigen Schatz, der ich sonst nichts besitze                              … Weiterlesen

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Passwort (3)

Teil 2 / Teil 1 3 Eine Woche später sagte sie mir, sie habe endlich eine Spur gefunden. Eine Spur? Ja, und sie habe diese Spur gleich verfolgt. Tagelang hatte sie vergeblich versucht, irgend­einen Anhaltspunkt zu finden, und jetzt, endlich. … Weiterlesen

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