Park­platz I

Die Rei­hen der Stop­pel­bün­del auf dem ab­ge­ern­te­ten Reis­feld und dar­über die grau-schwar­zen Fur­chen des Wol­ken­felds und da­zwi­schen – nicht die Men­schen, nein, nur die un­ru­hi­gen Ar­me der Bäu­me, die hin­auf­zei­gen, als ver­lang­ten sie Lö­cher für das Blau. Dann auch, et­was ab­seits, der blaue Längs­strei­fen an der Stirn der Ka­bi­ne, wo die Ma­schi­ne Reis schält, wenn man Mün­zen in ei­nen Schlitz wirft, und die wei­ßen Zei­chen im blau­en Spruch­band: Um­keh­rung des­sen, was der Him­mel be­zeich­net. Und wie­der, wie­der die tau­ben, nichts­sa­gen­den Stop­peln als Vor­hut des To­des, des ewi­gen Nichts. Da­zu die bis­lang noch un­ge­rühr­ten Men­schen wie Fö­ten in ih­ren Fahr­zeug­ka­bi­nen, Fü­ße auf dem Ar­ma­tu­ren­brett, Stroh­halm zwi­schen den Lip­pen, Dis­play vor Au­gen.

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