Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Stimmungslos

Frank Lübberding konstatierte vor ein paar Tagen in der FAZ, dass am Fernseher nicht so die richtige Olympia-Begeisterung aufkommen mag. Das mag zum einen an der nicht mehr ausblendbaren Doping-Berichterstattung liegen. Oder vielleicht auch an der Zeitverschiebung, die dafür verantwortlich … Weiterlesen

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Kleine Geschichte des sauberen Sports

Gestern gab es auf Twitter den Hashtag #fehltbeiolympia. Da konnte man neben ganz viel Unsinn auch allerlei Nachdenkliches lesen. Inzwischen ist es scheinbar weitgehend Konsens, dass die Olympischen Sommerspiele in Rio, deren Eröffnung heute Nacht deutscher Zeit ansteht, ein anachronistisches, … Weiterlesen

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Angsthasenjournalismus

Da ist sie also wieder, die Medienkritik. So zuverlässig wie Politiker auf »unsere Werte« rekurrieren und »Konsequenzen« ziehen wollen, so zuverlässig diskutiert man in den Medien über die Medien und deren Berichterstattung nach Terrortaten, Amokläufen und anderen Gewaltexzessen. Zwei Lösungen … Weiterlesen

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Colin Barrett: Junge Wölfe

Sie heißen Tug, Mark, Jimmy, Val, Bat, Arm oder Owen. Mutter und Vater sind Ma und Pa. Man ist in Irland, der Atlantik ist rau und die Orte wie zum Beispiel Glenbeigh haben ein paar Einwohner und »eine Hundertschaft Pubs«. … Weiterlesen

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Unsere Werte

Es geht natürlich immer um Werte. Um »unsere Werte«. Nach der Amokfahrt von Nizza tönt der französische Botschafter in Berlin davon. Wir würden »diese Schlacht gewinnen«. Und RB Müller, durch den blöden Gang der Geschichte auch Chef eines Bundeslandes (das, … Weiterlesen

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Karsten Krampitz: 1976 – Die DDR in der Krise

»1976« lautet der Titel. Darunter »Die DDR in der Krise«. Da schüttelt man sich erst einmal als in Westdeutschland sozialisierter Mensch. 1976? Nicht etwas 1989? Gut, die Biermann-Ausbürgerung ist noch präsent. Und mit ein wenig Nachdenken auch noch der Arrest … Weiterlesen

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Boualem Sansal: 2084 – Das Ende der Welt

Wenn Gesellschaften – aus welchen Gründen auch immer – trotz eines exorbitanten Wohlstands mit einem diffusen Unbehagen der Zukunft entgegen sehen, weil sie vor Umbrüchen mit unsicherem Ausgang stehen, dann ist Zeit für dystopische Romane, die dann die eher harmlos … Weiterlesen

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Schmerzhaft gleichgültig

Wenn man erklärt, dass man sich die Lesungen und Diskussionen zum Bachmannpreis anschaut, kommt immer mehr die mitleidige Frage: »Warum?« Sie impliziert zweierlei: Zum einen glaubt man nicht mehr an die Kraft der Literatur im Zeichen des Fernsehens. Und zum … Weiterlesen

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