Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Richard Ford: Zwischen ihnen

Wenn Schriftsteller in ein gewisses Alter gekommen sind werden ihre Erzählungen über ihre Kindheit und Jugend und insbesondere über ihre Väter meist großmütig, milde und zuweilen gar elegisch. Vielleicht weil man plötzlich an sich selber – halb erschrocken und also … Weiterlesen

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Antiquitäten und Freundlichkeit

Zugegeben, lange Zeit war meine Abneigung gegen die Figur, die sich im Fernsehen Horst Lichter nennt so groß, dass ich immer wenn ich durch Zufall beim Channelcrossing auf »Bares für Rares« stieß binnen Sekunden umschaltete. Ein Koch, der für Maggi … Weiterlesen

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Lucas Cranach in Düsseldorf

Also doch noch geschafft zu Lucas Cranach der Ältere in Düsseldorf. Seit April läuft die Ausstellung aber irgendwie gab es immer wieder Hindernisse, mal zu warm, mal zu regnerisch, dann schon wieder fast vergessen und nur die große Plakatierung erinnerte … Weiterlesen

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Autokratischer Opportunismus

»Ich nenne das einen Anschlag auf die Demokratie (…), wenn das Parteihauptquartier einer Regierungspartei systematisch beschließt, die Debatte um die Zukunft des Landes zu verweigern«. Dieser Satz von Martin Schulz vom Sonntag zog eine breite Welle der Empörung nach sich … Weiterlesen

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Komplexität nur bedingt erwünscht

Bemerkungen über Karin Röhrichts Dissertation zum Bachmannpreis oder Wie kann man in Klagenfurt gewinnen? Nachdem ich von Karin Röhrichts Monographie um den Ingeborg-Bachmann-Preis erst nach der Veranstaltung von 2016 erfahren hatte, stand das Buch den ganzen Winter über ungelesen im … Weiterlesen

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Die Retterin der Welt

Während Martin Schulz mit seiner SPD ein wenig verbissen nach treffenden Wahlkampf­themen sucht, hat die Bundeskanzlerin spätestens seit dem letzten Wochenende mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump einen veritablen und höchst prominenten Helfer erhalten. Mit bzw. gegen ihn kann sie … Weiterlesen

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Jochen Schimmang: Altes Zollhaus, Staatsgrenze West

Zum ersten Mal erzählt Jochen Schimmang von Gregor Korff 2009 in »Das Beste, was wir hatten«. Er beginnt mit dem Silvestertag 1989 und Korff, damals 41, blickt weh­mütig und gleichzeitig ein wenig stolz auf die vorher­sehbar zu Ende gehende Bonner … Weiterlesen

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Karl Heinz Bohrer: Jetzt

Unter den deutschen Nachkriegsintellektuellen ist Karl Heinz Bohrer zweifellos immer ein Solitär gewesen und das nicht nur aufgrund seiner Polemiken, die sich mit den (west-)deutschen psychopolitischen Befindlichkeiten vor allem des linksliberalen Bürgertums auseinandersetzten. Bohrer brüskierte seine Leser damit, dass er … Weiterlesen

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