Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Dina Sikirić: Was den Fluss bewegt

Im Dezember 1960 fährt eine Mutter mit ihrer fünfeinhalbjährigen Tochter mit dem Zug von Jugoslawien in die Schweiz. Sie flüchtet nicht vor Armut oder Krieg. Es ist Liebeskummer; die Mutter trennt sich von ihrem Mann, dem Vater des Kindes. Tatsächlich … Weiterlesen

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Handwerk statt Gesinnung

Ein Bericht über einen Fund Also wieder so ein Buch über Massenmedien und »wie sie uns in die Irre führen«. Und es gibt sofort harten Tobak: »Wir werden nicht richtig informiert. Wir leben mit der Desinformation. […] Desinformation wird von … Weiterlesen

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Drei kleine Hinweise…

…falls noch Lesestoff benötigt werden sollte. Zum einen auf Frank Jakubziks Erzählungen »In der mittleren Ebene«. Statt des dämonischen oder geldgierigen Banksters und/oder CEO steht hier die mittlere Angestelltenebene im Mittelpunkt, die Vertriebler und Kundendienstler in einem (fiktiven) mittelständischen (aber … Weiterlesen

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Botho Strauß: Oniritti

Unlängst konnte man lesen, dass bei der Besiedlung des Mars durch Erdbewohner (optimistische Planungen sehen dies ab 2025 vor) auf Häuser verzichtet werden muss. Meteoritenschauer, Sandstürme, Temperaturschwan­kungen und Weltraumstrahlungen machen dies unmöglich. Stattdessen müssten die Erdlinge in Lavahöhlen und -kratern … Weiterlesen

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Daniel Kehlmann: Du hättest gehen sollen

Ein namenloser Drehbuchschreiber fährt Anfang Dezember mit Frau Susanna und der vierjährigen Tochter Esther in die Berge. Sie haben über AirBnB ein Haus angemietet. Der Mann muss unbedingt die Fortsetzung seiner erfolgreichen Filmkomödie schreiben; der Produ­zent sitzt ihm im Nacken. … Weiterlesen

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Blogger sind keine Marketingpuppen

Und wieder flammt die Diskussion um eine Professionalisierung (die immer auch eine Monetarisierung sein soll) von Buchbloggern auf. Im März entdeckte Karla Paul in einer »Key-Note« die »Naivität des Feuilletons samt derer Redakteure« in Bezug auf Literatur­blogger und empfahl diesen, … Weiterlesen

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Martin von Arndt: Rattenlinien

Dr. Andreas Eckart, Sohn italienisch-deutscher Eltern, Nervenarzt, Soldat für das Deutsche Kaiserreich und in den 1920er Jahren Kriminalkommissar in Berlin, sitzt im Herbst 1946 in einem Haus der Nähe von Washing­ton und müht sich mit einer uralten Schreibmaschine in Übersetzungen … Weiterlesen

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1000. Tatort

Heute wird in der ARD der 1000. Tatort ausgestrahlt und der Hype ist dementsprechend. Die Wiederholungsgewitter in den diversen ARD-Sendern nehmen noch einmal grössere Dimensionen an. Im Nischenkanal »One« (vielleicht hat man bei der Namensgebung das »h« vergessen – für … Weiterlesen

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