Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Karl Heinz Bohrer: Jetzt

Unter den deutschen Nachkriegsintellektuellen ist Karl Heinz Bohrer zweifellos immer ein Solitär gewesen und das nicht nur aufgrund seiner Polemiken, die sich mit den (west-)deutschen psychopolitischen Befindlichkeiten vor allem des linksliberalen Bürgertums auseinandersetzten. Bohrer brüskierte seine Leser damit, dass er … Weiterlesen

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Das Stöhnen der Verlage

Vor einigen Wochen erschien im Zeit-Magazin eine Art Portrait des Schriftstellers Maxim Biller. Ich hatte es im Strom all der Links übersehen, vermutlich auch, weil ich Biller als Autor zu wenig kenne. Bekannt sind mir einige seiner Polemiken und natürlich … Weiterlesen

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Germanys next Topwriter

Ich hatte gerade 10 der 14 Texte gelesen, als mich eine Mitteilung eines Twitter-Followers erreichte: »Ihr konsequentes Schweigen zum Blogbusterpreis stimmt mich nachdenklich.« Tatsächlich hatte ich die Longlist-Leseproben erst einige Tage zuvor entdeckt. Den Blogbuster-Preis hatte ich fast schon vergessen; … Weiterlesen

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Martin Walser: Statt etwas oder der letzte Rank

Martin Walser ist vor einigen Tagen 90 geworden und wer wollte, konnte hierüber einiges sehen und hören. Man fuhr mit ihm filmend im Retro-Mercedes mit Wackel­dackel (Kennzeichen: FN MW-27) zu Tagestouren rund um den Bodensee. Dabei wurden natürlich alle wichtigen … Weiterlesen

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Stefan Aust und die Wahrheit

Nachdem die Hörer des Deutschlandfunks am 19.3. schon Stefan Austs Meinung über den Schulz-Hype im Interview erklärt bekamen, folgte zwei Tage später ein Gespräch mit ihm über den Journalismus und den »Wahrheits«-Begriff.1 Aust, Herausgeber und Chefredakteur der Tageszeitung Die Welt … Weiterlesen

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Honoré de Balzac: Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken

1977 erwarb der Literaturkritiker, Journalist und Übersetzer Rudolf von Bitter in einer Ausgabe des Verlegers Jean-Jacques Pauvert für 5,40 FF den Text Monographie de la presse parisienne aus dem Jahr 1843 von Honoré de Balzac. Vierzig Jahre später legt er … Weiterlesen

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Barbara Kenneweg: Haus für eine Person

Sie heißt Rosa Lux (der Vorname ist ein Wortspiel der Mutter), ist 32 Jahre alt und wohnt irgendwo im Osten von Ostberlin in einem kleinen, 50 Quadratmeter großen Haus, dass sie (wie auch immer) von einem ehemaligen SED- und/oder Stasi-Menschen … Weiterlesen

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Noch einmal über Fußball

Gerade hatte man sich mit den Hoffenheim-Buben arrangiert, da stürmen die Brause-Bullen von Leipzig durch die Fußballligen und erdreisten sich einen bisherigen zweiten Platz in der Bundesliga. Der Fußball droht, so die gängige Meinung unter denen, die sich »Fans« nennen, … Weiterlesen

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