Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Daniel Kehlmann: Du hättest gehen sollen

Ein namenloser Drehbuchschreiber fährt Anfang Dezember mit Frau Susanna und der vierjährigen Tochter Esther in die Berge. Sie haben über AirBnB ein Haus angemietet. Der Mann muss unbedingt die Fortsetzung seiner erfolgreichen Filmkomödie schreiben; der Produ­zent sitzt ihm im Nacken. … Weiterlesen

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Blogger sind keine Marketingpuppen

Und wieder flammt die Diskussion um eine Professionalisierung (die immer auch eine Monetarisierung sein soll) von Buchbloggern auf. Im März entdeckte Karla Paul in einer »Key-Note« die »Naivität des Feuilletons samt derer Redakteure« in Bezug auf Literatur­blogger und empfahl diesen, … Weiterlesen

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Martin von Arndt: Rattenlinien

Dr. Andreas Eckart, Sohn italienisch-deutscher Eltern, Nervenarzt, Soldat für das Deutsche Kaiserreich und in den 1920er Jahren Kriminalkommissar in Berlin, sitzt im Herbst 1946 in einem Haus der Nähe von Washing­ton und müht sich mit einer uralten Schreibmaschine in Übersetzungen … Weiterlesen

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1000. Tatort

Heute wird in der ARD der 1000. Tatort ausgestrahlt und der Hype ist dementsprechend. Die Wiederholungsgewitter in den diversen ARD-Sendern nehmen noch einmal grössere Dimensionen an. Im Nischenkanal »One« (vielleicht hat man bei der Namensgebung das »h« vergessen – für … Weiterlesen

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Blick ins Nobel-Archiv

Die teilweise heftigen Diskussionen um die jüngste Vergabe des Literaturnobelpreises an Bob Dylan zeigen, dass der Preis immer noch eine gewisse Strahlkraft hat. Ansonsten würden sich die Emotionen nicht derart hochschaukeln. Wenig Beachtung findet dabei, dass die Schwe­dische Akademie jedes … Weiterlesen

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Fiston Mwanza Mujila: Tram 83

Irgendwo in Afrika, in einem Land, das sich Demo­kratische Republik Kongo nennt (und vorher Zaire nannte), vielleicht in einer Stadt in der Provinz Katanga, die hier »Stadtland« heisst, einer Stadt oder einem Gebiet, das sich von »Hinterland« abgespalten hat, denn … Weiterlesen

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Emma Braslavsky: Leben ist keine Art mit einem Tier umzugehen

Der Deutsch-Argentinier (oder Argentinien-Deutsche) Jivan Haffner Fernández ist Bunkerarchitekt, Anfang 40 und lebt in Berlin. Er ist verheiratet mit der 39jähigen Jo Lewandowski Fridman. Jivan braucht Geld, die Geschäfte gehen schlecht und er hat immense Spielschulden, denn sein Hobby ist … Weiterlesen

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Possenspiele

»Ich bin psychisch stabil«, sagt die Schriftstellerin Michelle Steinbeck in einem Interview mit dem Schweizer »Tagesanzeiger«. Ein merkwürdiges Statement, aber es ist fast schon erzwungen, da die Hilde Benjamin der deutschen Literaturkritik, Elke Heidenreich, wieder einmal einen ihrer Aussetzer hatte … Weiterlesen

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