Archiv des Autors: Gregor Keuschnig

Ber­lin Ba­by­lon

Ach­tung: Über­all Spoi­ler! Bei dem Wort »Se­rie« ge­ra­ten ja in­zwi­schen ge­stan­de­ne Feuil­­le­­ton-Re­dak­teu­­rIn­­nen in ge­ra­de­zu kon­vul­si­vi­sche Zuckun­gen. So­fort wer­den die üb­li­chen Ver­däch­ti­gen der ame­ri­ka­ni­schen Pro­duk­tio­nen her­un­ter­ge­rat­tert und vom »neu­en Er­zäh­len« be­rich­tet. Da­bei gab es Se­ri­en schon im­mer, aber es geht wohl … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Kritik | Stichworte: , , , , , , , | 6 Kommentare

Han­no Rau­ter­berg: Wie frei ist die Kunst?

Kunst, die als Ver­un­glimp­fung, Her­ab­set­zung oder Dis­kri­mi­nie­rung ei­ner Per­son oder Per­so­nen­grup­pe oder ge­sell­schaft­li­chen Grup­pie­rung auf­grund von Haut­far­be, Glau­ben, Ge­schlecht, kör­per­li­cher Ver­fas­sung, Al­ter oder na­tio­na­ler Her­kunft ver­stan­den wer­den könn­te soll­te grund­sätz­lich von staat­li­chen För­der­mit­teln ausge­schlossen wer­den. Die­se For­de­rung könn­te durch­aus als … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Kunst | Stichworte: , , , , , , , , , , , | 13 Kommentare

Bo­do Kirch­hoff: Däm­mer und Auf­ruhr

»Aber von den spä­te­ren Ta­gen am Schwarz­see gibt es ein Foto…Ich sprin­ge da von ei­nem ho­hen Brett in den See, nur sieht man das Brett nicht und auch nicht den See, auf dem Fo­to sieht man vor al­lem mich in … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Literatur | Stichworte: | Kommentar abgeben

Schwe­den

Die Be­richt­erstat­tung um den Aus­gang der Reichs­tags­wah­len in Schwe­den zeigt sehr gut, war­um der Jour­na­lis­mus in Deutsch­land der­zeit kei­nen gu­ten Ruf hat. Be­reits vor Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le wuß­te der Kor­re­spon­dent der ta­ges­schau, dass es oh­ne die rech­ten, so­ge­nann­ten »Schwe­den­de­mo­kra­ten« (SD) … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Apropos | Stichworte: , , | Kommentar abgeben

An­fangs­sym­pa­thie

Über zwei Bü­cher von mir nicht ganz Un­be­kann­ten. An­dre­as H. Dre­scher und Marc De­gens ken­ne ich ei­gent­lich nicht. Wenn man »ken­nen« in den Kri­te­ri­en des »re­al li­fe« de­fi­niert. Wir ha­ben uns noch nie ge­se­hen. Wir korrespon­dieren zu­wei­len bzw. ha­ben kor­re­spon­diert. … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Literatur | Stichworte: , , | Kommentar abgeben

H. M. van den Brink: Ein Le­ben nach Maß

Seit ei­ni­gen Wo­chen er­scheint er re­gel­mä­ßig im Traum und plötz­lich steht er dann schwei­gend in der Woh­nung: Karl Di­jk. Je­ner ehe­ma­li­ge Ar­beits­kol­le­ge des na­men­lo­sen Ich-Er­zäh­­lers in Hans Maar­ten van den Brinks »Ein Le­ben nach Maß«. Es ist ir­gend­wann um 2009, … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Literatur | Stichworte: | Kommentar abgeben

Me­sut Özil

Jetzt hat er sich al­so doch ge­mel­det. In drei kurz hin­ter­ein­an­der ge­schal­te­ten Tex­ten – auf Eng­lisch und auf ei­ge­nem Brief­pa­pier. Wer auch im­mer die Tex­te ver­fasst hat – die Dra­ma­tur­gie spricht für ein sorg­sam kon­stru­ier­tes Vor­ge­hen. Zu­nächst pocht Me­sut Özil … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Apropos | Stichworte: , | 5 Kommentare

Bo­tho Strauß: Der Fort­füh­rer

Vom Idio­ten (idio­tes) über den Höh­len­be­woh­ner zum »Fort­füh­rer« – der Rei­gen der re­fle­xiv-apho­­ri­­sti­­schen, bis­wei­len zeit- und kul­tur­kri­ti­schen No­ta­te von Bo­tho Strauß, die fast ein ei­ge­nes Gen­re kre­ieren, geht wei­ter. Be­zeich­nen­der­wei­se sind die­se drei Bü­cher in drei ver­schie­de­nen Ver­la­gen pu­bli­ziert wor­den; … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht in: Literatur | Stichworte: | 5 Kommentare