Archiv der Kategorie: Literatur

Wie man sich von sich selbst befreit

Der Erstling des jungen Édouard Louis als soziales Lehrstück Édouard Louis hieß ursprünglich Édouard Bellegueule, und gerufen wurde er »Eddy«. So steht es im auto­biographischen Roman, den der Autor 2012 in Paris veröffentlichte, und auch in der Wirklichkeit verhält es … Weiterlesen

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Fritz J. Raddatz

Fritz J. Raddatz ist tot. Wirklich? Oder ist es nur Spiel von ihm, die heuchlerischen Nachrufe für ein neues Buch zu sammeln? Man kennt das von Kindern, die sich nicht genügend geliebt fühlen und dann erleben möchten, wie Eltern und … Weiterlesen

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Marc Degens: Fuckin Sushi

Niels Wawrzyniak ist 16 oder 17, Gymnasiast und wohnt seit dem Umzug aus dem Ruhrgebiet mit seinen Eltern in Bonn. Bei einer Schulfeier lernt er den etwa gleich­altrigen René kennen. Beide mögen Doom Metal und vor allem lange Musikstücke. Niels’ … Weiterlesen

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Joachim Zelter: Wiedersehen

Nachdem Joachim Zelter 2010 mit »Der Minister­präsident« gekonnt den Politikbetrieb und drei Jahre später die Literaturszene (»Einen Blick werfen«) sezierte und persiflierte, zielt er mit dem schelmisch-harmlosen Titel »Wiedersehen« nun auf das institutionalisierte Bildungsbürgertum. Damit ist der Autor nun endgültig … Weiterlesen

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Michel Houellebecq: Unterwerfung

Michel Houellebecqs Roman »Unter­werfung« wurde nicht zuletzt wegen der wenn auch länger zurück­liegenden kritischen, zum Teil durchaus be­leidigenden Äußerungen des Autors zum Islam argwöhnisch untersucht. Die Koinzidenz zwischen der Erstver­öffentlichung und den schrecklichen Morden von Paris liegt natürlich außerhalb des … Weiterlesen

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Der Flaneur aus dem Elfenbeinturm

Über den Dichter-Erzähler Xaver Bayer Treffpunkt: eine Art Unort. Ein Café, eingerichtet eher wie ein Wirtshaus, an einem samstags ungeheuer belebten Markt an der städtischen Peripherie von Wien. Im halb­dunklen Raum des Cafés während der zwei Stunden kaum Gäste: andere … Weiterlesen

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Sabine M. Gruber: Chorprobe

In ihrem Roman »Beziehungsreise« aus dem Jahr 2012 erzählte Sabine M. Gruber von Sophia und dem Verhältnis zu ihrem Geliebten Marcus. Sophia, glücklich verheiratet, aber »mehr­liebig« orientiert, arrangierte ihr Dreiecksverhältnis akribisch und versuchte mit Marcus mit allen nur erdenklichen Mitteln … Weiterlesen

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ICH, das Opfer

oder: Leben mit 00 Jeder, der etwas hat oder hatte, sagen wir, einen Partner aus einem anderen Land, eine Krankheit, ein bestimmtes Alter, ein Kind, mehrere Kinder, Zwillinge, Fünflinge oder kein Kind, einen Beruf, egal welchen, keinen Beruf, keine Arbeit, … Weiterlesen

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