Archiv der Kategorie: Literatur

Rainer Rabowski: Haltestellen

In einer Besprechung zu Botho Strauß’ neuem Buch hörte ich nach längerer Zeit wieder einmal die Be­zeichnung »psychologischer Realismus«, mit der der Rezensent die Erzählungen Strauß’ einordnen und in eine Reihe beispielsweise mit denen von Thomas Mann stellen wollte. Trotz … Weiterlesen

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William T. Vollmann: Europe Central

»…schöpfe Kraft aus seinem Leiden, und lass das Büchlein deinen Freund sein,wenn du aus Geschick oder eigener Schuld keinen nähern finden kannst.« (Johann Wolfgang Goethe, »Die Leiden des jungen Werther«) Und wieder so ein Versuch. »Europe Central« prangt auf dem … Weiterlesen

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Sabine M. Gruber: Beziehungsreise

Sophia kauert in einem Hotel nachts im Badezimmer und liest »Der Förster vom Silberwald«. Das Buch gibt ihr auf eine seltsame Weise einen Halt; sie ist verstört, denn Marcus, ihr – ja, was? – Freund? Mann? Bekannter?, noch weiss man … Weiterlesen

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Kito Lorenc: Gedichte

Es ist ein wuchtiges aber auch gleichzeitig offenes Vorwort von Peter Handke zu seiner Auswahl aus den Gedichten des 1938 geborenen sorbischen Dichters Kito Lorenc. Natürlich mag Handkes Enklaven- und Slawen-Affinität eine Rolle gespielt zu haben. Bilden doch die Sorben … Weiterlesen

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Ismet Prcic: Scherben

Ismet Prcić ist 1977 geboren und lebte mit seiner Familie in Tuzla, einem Ort im heutigen Bosnien-Herzegowina. Über einen Aufenthalt einer Theatergruppe in Großbritannien entkommt er der Einberufung in die bosnische Armee. Der Roman »Scherben« beginnt nach einem kleinen Exkurs … Weiterlesen

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Tosende Bilderwelten – Josef Winkler zum 60.

Kurz nach der Publikation seines Erstlingsromans »Menschen­kind« 1979 hatte Josef Winkler einen weiteren Text für die Literaturzeitschrift »manuskripte« geschrieben und veröffentlicht. Er erscheint heute, nach mehr als 30 Jahren, »neu durchgesehen« vom Autor, erstmals als Buch. Aus »Das lächelnde Gesicht … Weiterlesen

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Der trotzige Stoiker – Hermann Lenz zum 100.

Es ist wohl so etwas wie ein Sinnbild: Wenn man nach vielen Jahren noch weiß, wann und wo man die Bücher eines bestimmten Autors, einer bestimmten Autorin gelesen hat. Und wie es einem danach ging. Dabei kommt es nicht unbedingt … Weiterlesen

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Florian Illies: 1913

»Jetzt geht’s los«, »Was macht…« oder »Nun aber schalten wir…« – so animiert Florian Illies in »1913« den Leser und man wähnt sich tatsächlich zuweilen wie in der Bundesligakonferenz im Radio, nur eben schaltend zu Malern, Schriftstellern, angehenden »Politikern« oder … Weiterlesen

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