Archiv der Kategorie: Literatur

»Ins Helle, in den Tag«

Über den großartigen Dichter Florjan Lipuš und sein funkelndes Sprachkunstwerk »Boštjans Flug« [...] Nur ganz kurz, zu Beginn, wird da scheinbar eine Märchenwelt erzählt. Ein Naturidyll evoziert. Man wird in den (fiktiven) Ort Tesen versetzt und begleitet einen Jungen mit … Weiterlesen

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Frank Fischer: Weltmüller

Johannes Weltmüller ist ein österreichischer Schau­spieler und Träger Iffland-Rings. Er wurde von der bekannten Nachwuchsregisseurin Henrike Zöllner für ihre neue Inszenierung von Becketts »Warten auf Godot« engagiert. / In der Leipziger Innenstadt ist ein neues Kunstwerk mit dem Namen »Länder-Lexicon« … Weiterlesen

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Aléa Torik: Das Geräusch des Werdens

Das Dorf heißt Mărginime. Der Buchstabe »ă« suggeriert, dass es sich um einen Ort in Rumänien handeln könnte (tatsächlich existiert dort eine Art Region, die den gleichen Namen trägt). Alle Wege führen in dem Roman »Das Geräusch des Werdens« zu … Weiterlesen

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Hinrich von Haaren: Brandhagen

»Panorama einer kleinen Gesellschaft« unter­titelt Hinrich von Haaren sein Buch »Brand­hagen«. Am Ende, nach 300 Seiten, kommt er darauf zurück und zieht fast eine Bilanz seines Romans, den ich lieber »Er­zählung« nennen möchte: Und nach und nach entstand so in … Weiterlesen

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Anna Katharina Hahn: Am Schwarzen Berg

In Hermann Lenz’ Roman »Seltsamer Abschied« sinniert das Alter ego des Schriftstellers über die Intention seines von fast allen als »unzeitgemäß« betrachteten Schreibens und dem »geistesabwesenden« Autor nach. Es gilt »etwas hervorzuholen, was längst versunken war«, so Eugen Rapp dann … Weiterlesen

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Christian Kracht: Imperium

Als die Geschichte beginnt, ist August Engelhardt auf einem Schiff die dünnen Beine übereinanderschlagend und einige imaginäre Krümel mit dem Handrücken von seinem Gewand wischend grimmig über die Reling auf das ölige, glatte Meer schauend. Man ist am Anfang des … Weiterlesen

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Martin von Arndt: Oktoberplatz

Wasil Mikalajewitsch (auch Wasja genannt) ist Jahrgang 1974. Seine Familie (mit ungarischen Wurzeln; Parallelen zu Kovács aus »ego shooter« und dem Autor selber) hatte es in den Wirren des 20. Jahrhunderts in die Nähe von Hrodna, in den Westen Rußlands, … Weiterlesen

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Wollust des Untergangs – 100 Jahre Thomas Manns »Der Tod in Venedig« (Hg. v. Holger Pils und Kerstin Klein)

1912, vor einhundert Jahren, erschien Thomas Manns Novelle »Tod in Venedig«. Anlass für eine Sonderaus­stellung des Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrums (bis 28.5. im Buddenbrookhaus in Lübeck; ab Herbst dann in München) mit dem etwas knalligen Titel »Wollust des Untergangs«. Wer die Ausstellung nicht … Weiterlesen

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