Archiv der Kategorie: Literatur

ICH, das Opfer

oder: Leben mit 00 Jeder, der etwas hat oder hatte, sagen wir, einen Partner aus einem anderen Land, eine Krankheit, ein bestimmtes Alter, ein Kind, mehrere Kinder, Zwillinge, Fünflinge oder kein Kind, einen Beruf, egal welchen, keinen Beruf, keine Arbeit, … Weiterlesen

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Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe

Nicht unbedingt das Buch, sondern die Reaktionen hierauf sind erstaunlich: Da wird posthum ein eigentlich »unvollendeter Roman« (Untertitel) von Wolfgang Herrndorf veröffentlicht und das ganze Feuilleton jubelt hymnisch und türmt Vergleiche auf von Kästners »Fabian« über Nootebooms Philip (»Das Paradies … Weiterlesen

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Bettina Fischer/Dagmar Fretter (Hrsg.): Eigentlich Heimat

Zum 25. Gründungsjubiläum der Kunststiftung Nordrhein Westfalen wurde ein Erzählband konzipiert, der, so im Vorwort, zeigen soll, »was das Land Nordrhein-Westfalen an Literatur zu bieten hat«. Herausgekommen ist ein Band mit 29 Erzählungen von Autorinnen und Autoren, die jeweils mit … Weiterlesen

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Mit Milde und Melancholie

Wie Josef Winkler seinen Erinnerungskosmos erweitert »Requiem für einen Vater« untertitelte Josef Winkler seine Erzählung »Roppongi« aus dem Jahr 2007. Auf einer Vortragsreise in Japan erfährt der Ich-Erzähler, der große Ähnlichkeiten mit Josef Winkler besitzt, vom Tod seines Vaters, jenem … Weiterlesen

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Wolfgang Körner: Nowack

Harry S. Nowack lebt im Ruhrgebiet, ist freier Fotograf und kann sich die Art seiner jeweiligen Unfreiheit daher aussuchen. Wenn er annimmt, seine Bilder wären nicht nur Nachrichten, sondern gültige Deutungen der Ereignisse bietet er sie Bildagenturen oder Lokalzeitungen an. … Weiterlesen

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Jens Dittmar: So kalt und schön

Wer kennt Jens Dittmar? Eigentlich jeder, der Thomas Bernhard etwas intensiver gelesen hat. Die von Dittmar herausgegebene »Werkgeschichte« in der aktualisierten Ausgabe von 1990 war für mich jahrelang wie eine Bibel. Chronologisch ist dort jedes Buch, jeder Text Bernhards aufgeführt, … Weiterlesen

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Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest

»Das Blutbuchenfest« von Martin Mosebach ist nicht nur ein Roman, sondern auch fast schon ein Film. Man sieht die Bilder schon vor sich: Den inszenierten Manierismus à la Peter Greenaway. Moderationen wie bei »Leo’s«. Und – das Lokal der Figur … Weiterlesen

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Reinhard Kaiser-Mühlecker: Schwarzer Flieder

[...] Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt die Geschichte von Ferdinand Goldberger mit großer sprachlicher Ge­nauigkeit. Dabei spielt es für den Leser keine Rolle, dass »Schwarzer Flieder« eine Weiterführung der »Goldberger-Saga« des Autors ist, die 2009 mit »Magdalenaberg« begann, dann 2012 mit dem … Weiterlesen

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