Archiv der Kategorie: Literatur

Mit Milde und Melancholie

Wie Josef Winkler seinen Erinnerungskosmos erweitert »Requiem für einen Vater« untertitelte Josef Winkler seine Erzählung »Roppongi« aus dem Jahr 2007. Auf einer Vortragsreise in Japan erfährt der Ich-Erzähler, der große Ähnlichkeiten mit Josef Winkler besitzt, vom Tod seines Vaters, jenem … Weiterlesen

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Wolfgang Körner: Nowack

Harry S. Nowack lebt im Ruhrgebiet, ist freier Fotograf und kann sich die Art seiner jeweiligen Unfreiheit daher aussuchen. Wenn er annimmt, seine Bilder wären nicht nur Nachrichten, sondern gültige Deutungen der Ereignisse bietet er sie Bildagenturen oder Lokalzeitungen an. … Weiterlesen

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Jens Dittmar: So kalt und schön

Wer kennt Jens Dittmar? Eigentlich jeder, der Thomas Bernhard etwas intensiver gelesen hat. Die von Dittmar herausgegebene »Werkgeschichte« in der aktualisierten Ausgabe von 1990 war für mich jahrelang wie eine Bibel. Chronologisch ist dort jedes Buch, jeder Text Bernhards aufgeführt, … Weiterlesen

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Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest

zv7qrnb »Das Blutbuchenfest« von Martin Mosebach ist nicht nur ein Roman, sondern auch fast schon ein Film. Man sieht die Bilder schon vor sich: Den inszenierten Manierismus à la Peter Greenaway. Moderationen wie bei »Leo’s«. Und – das Lokal der … Weiterlesen

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Reinhard Kaiser-Mühlecker: Schwarzer Flieder

[...] Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt die Geschichte von Ferdinand Goldberger mit großer sprachlicher Ge­nauigkeit. Dabei spielt es für den Leser keine Rolle, dass »Schwarzer Flieder« eine Weiterführung der »Goldberger-Saga« des Autors ist, die 2009 mit »Magdalenaberg« begann, dann 2012 mit dem … Weiterlesen

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Der grosse Raddatz

»Gestreichelt worden bin ich in meinem Leben nicht« Die Autobiographie und die Tagebücher von Fritz J. Raddatz zeigen nicht nur eine längst versunkene Welt der bundesdeutschen Nachkriegs-Literaturbohème. Wer genau liest, entdeckt einen aufrechten und empfindsamen Intellektuellen – und einen großartigen … Weiterlesen

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Jörn Birkholz: Schachbretttage

Benedikt Buchholz ist 37 Jahre alt hat seinen ersten Roman mit dem Titel »Derangiert« geschrieben. Buchholz verlässt sich nicht auf seinen Verlag, sondern telefoniert Buchhändler ab, ob sie seinen Roman nicht in ihr Sortiment übernehmen möchten. Später wird er noch … Weiterlesen

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Szczepan Twardoch: Morphin

Konstanty Willeman, zerwühltes Haar, blasses Gesicht, Zweitagebart, ist 29 Jahre alt, war Unterleutnant im 9. polnischen Ulanenregiment und lebt in Warschau. Es ist der 53. Tag nüchtern vom Morphin und der 14. Tag der Deutschen in Warschau. Er ist schrecklich … Weiterlesen

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