Archiv der Kategorie: Literatur

Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest

»Das Blutbuchenfest« von Martin Mosebach ist nicht nur ein Roman, sondern auch fast schon ein Film. Man sieht die Bilder schon vor sich: Den inszenierten Manierismus à la Peter Greenaway. Moderationen wie bei »Leo’s«. Und – das Lokal der Figur … Weiterlesen

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Reinhard Kaiser-Mühlecker: Schwarzer Flieder

[...] Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt die Geschichte von Ferdinand Goldberger mit großer sprachlicher Ge­nauigkeit. Dabei spielt es für den Leser keine Rolle, dass »Schwarzer Flieder« eine Weiterführung der »Goldberger-Saga« des Autors ist, die 2009 mit »Magdalenaberg« begann, dann 2012 mit dem … Weiterlesen

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Der grosse Raddatz

»Gestreichelt worden bin ich in meinem Leben nicht« Die Autobiographie und die Tagebücher von Fritz J. Raddatz zeigen nicht nur eine längst versunkene Welt der bundesdeutschen Nachkriegs-Literaturbohème. Wer genau liest, entdeckt einen aufrechten und empfindsamen Intellektuellen – und einen großartigen … Weiterlesen

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Jörn Birkholz: Schachbretttage

Benedikt Buchholz ist 37 Jahre alt hat seinen ersten Roman mit dem Titel »Derangiert« geschrieben. Buchholz verlässt sich nicht auf seinen Verlag, sondern telefoniert Buchhändler ab, ob sie seinen Roman nicht in ihr Sortiment übernehmen möchten. Später wird er noch … Weiterlesen

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Szczepan Twardoch: Morphin

Konstanty Willeman, zerwühltes Haar, blasses Gesicht, Zweitagebart, ist 29 Jahre alt, war Unterleutnant im 9. polnischen Ulanenregiment und lebt in Warschau. Es ist der 53. Tag nüchtern vom Morphin und der 14. Tag der Deutschen in Warschau. Er ist schrecklich … Weiterlesen

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Uwe Kolbe: Die Lüge

Neulich strahlte das ZDF einen zweiteiligen Film über den Alltag des »normalen« Bürgers in der DDR aus. Es war der inzwischen längst übliche Mix aus historischen, teilweise privaten Filmaufnahmen und Prominenten, die in den Zeugenstand gerufen wurden. Sie erzählten vom … Weiterlesen

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Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur

Tagebuch-Texte von Künstlern potentiellen Lesern nahezubringen und dabei womöglich literarisch einzuordnen, ist immer schwierig. Fühlt man sich doch ständig herausgefordert Werkbezüge zu entdecken bzw. fortzuschreiben, die den mit der Materie nicht einigermaßen vertrauten Leser eher langweilen. Tagebücher von Literaten liefern … Weiterlesen

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John Williams: Stoner

Wenn es ein Buch 2013 geschafft hat, die zuweilen konstatierte »Verkommenheit« des Literaturbetriebs (nicht nur Fritz J. Raddatz’ Urteil) für wenige, kostbare Augenblicke durch so etwas wie Empathie und Milde zu ersetzen, dann dürfte es John Williams’ »Stoner« gelungen sein. … Weiterlesen

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