Stichwort-Archiv: Handke

Kito Lorenc: Gedichte

Es ist ein wuchtiges aber auch gleichzeitig offenes Vorwort von Peter Handke zu seiner Auswahl aus den Gedichten des 1938 geborenen sorbischen Dichters Kito Lorenc. Natürlich mag Handkes Enklaven- und Slawen-Affinität eine Rolle gespielt zu haben. Bilden doch die Sorben … Weiterlesen

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Der trotzige Stoiker – Hermann Lenz zum 100.

Es ist wohl so etwas wie ein Sinnbild: Wenn man nach vielen Jahren noch weiß, wann und wo man die Bücher eines bestimmten Autors, einer bestimmten Autorin gelesen hat. Und wie es einem danach ging. Dabei kommt es nicht unbedingt … Weiterlesen

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Herbstlaub

Als ich Peter Handke im Oktober bei Paris besuchte, kehrte er gerade vor dem Haus das Laub und schien mich erst gar nicht zu bemerken, wie ich den kleinen baumgesäumten Pfad auf das Tor zuging. Ein wunderbares Bild, dieser fast … Weiterlesen

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»Ins Helle, in den Tag«

Über den großartigen Dichter Florjan Lipuš und sein funkelndes Sprachkunstwerk »Boštjans Flug« [...] Nur ganz kurz, zu Beginn, wird da scheinbar eine Märchenwelt erzählt. Ein Naturidyll evoziert. Man wird in den (fiktiven) Ort Tesen versetzt und begleitet einen Jungen mit … Weiterlesen

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Phraseologische Betrachtungen über diverse Ängste

Es gibt Buchtitel, die im Laufe der Zeit immer wieder paraphrasiert, variiert, parodiert und karikiert werden und somit von der Sentenz zur Redensart geworden sind (oder umge­kehrt) wie Johannes Mario Simmels »Es muß nicht immer Kaviar sein« oder Heinrich Bölls … Weiterlesen

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Die Krawallschachteln

Wenn man erst einmal weiß, dass einige (Polit-)Talkshows im (deutschen) Fernsehen nach gewissen dramaturgischen Inszenierungen besetzt werden – beispielsweise um während der Sendung ordentlich Krawall zu erzeugen – kann man diese pervertierte Form des Diskurses nur noch als lächerliches Schmierentheater … Weiterlesen

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Maja Haderlap: Engel des Vergessens

Am Ende rekapituliert die einmal von ihrem Vater Mic genannte Erzählerin, dass der Engel des Vergessens schlicht­weg vergessen habe, die Spuren der Vergangenheit aus ihrem Gedächtnis zu tilgen. Die Schutzengel, die das Kind behüten sollten und von der Mutter als … Weiterlesen

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Nina Jäckle: Zielinski

Schilderungen von schleichendem Wahnsinn gibt es in der Literatur seit jeher. Zumeist dominierten jedoch eher indirekte, oftmals diskret-umschreibende Erzählungen über die jeweilige Figur und deren Wahnbild, die im Fortgang des Geschehens eingeflochten werden. Wahnsinnige in das Zentrum einer Geschichte zu … Weiterlesen

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