Die letzten Wochen haben gezeigt: Texte, die nicht Buchbesprechungen von Neuerscheinungen sind, werden eher kommentiert und diskutiert als die eigentlichen »Begleitschreiben«.
Der Grund erscheint mir klar: Die besprochenen Bücher sind fast immer Neuerscheinungen. Bevor man meinen Text kommentiert, müsste man das Buch gelesen haben – vor allem, wenn man widersprechen möchte. Crossposts, d. h. »Doppelsendungen« – sowohl bei »Glanz und Elend« als auch hier – sind jedoch aus technischen Gründen eventuell sogar problematisch, wie ich mir habe sagen lassen. Suchmaschinen reagieren hierauf mit dem schlimmsten, was sie können: mit Ignoranz. Hinzu kommt, dass ich Crossposts nicht besonders mag.
Was also tun? Meine Idee: Die Buch-Begleitschreiben werden bei »Glanz und Elend« (oder, in Ausnahmefällen, auf einer anderen Plattform) publiziert. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Hier im Blog werden Essays, Aufsätze, Polemiken, Tagebucheintragungen, vielleicht sogar Feuilletons und gelegentlich Fiktionales gepostet – eigentlich wie bisher.