Lud­wig Witt­gen­stein:

Man hat Recht, sich vor den Gei­stern auch gro­ßer Män­ner zu fürch­ten. Und auch vor de­nen gu­ter Men­schen. Denn was bei ihm Heil ge­wirkt hat, kann bei mir Un­heil wir­ken. Denn der Geist oh­ne den Men­schen ist nicht gut – noch schlecht. In mir aber kann er ein üb­ler Geist sein.

Lud­wig Witt­gen­stein »Denk­be­we­gun­gen«, Ta­ge­bü­cher 1930–1932, 1936–1937; Fi­scher, 1999

Dieser Beitrag wurde unter Splitter abgelegt und mit , verschlagwortet. Permalink zum Artikel

4 Kommentare zu »Lud­wig Witt­gen­stein:«:

  1. lou-salome sagt:

    Ich wün­sche, dass es beim – kann ... sein – bleibt.
    Und ich wün­sche Ih­nen wei­ter­hin viel Freu­de am Le­sen und Re­zen­sie­ren, ich ha­be über das Jahr Ih­ren Blog sehr zu schät­zen ge­lernt! Schö­ne Fei­er­ta­ge wünscht Lou-Sa­lo­me :)

    #1

  2. Count Lecrin sagt:

    Der zeit­ge­schicht­li­che Hin­ter­grund
    ...gibt dem Zi­tat ei­nen ganz be­stimm­ten Bei­geschmack mit viel Tief­gang. Des­we­gen hal­te ich das für ei­ne tref­fen­de und groß­ar­ti­ge For­mu­lie­rung. So et­was hät­te eher in die Jah­res­rück­blicke am En­de des­sel­bens ge­hört als ir­gend­wel­che Bou­le­vard-Ge­schich­ten, aber das Pri­vat­fern­se­hen setzt sei­ne Schwer­punkt nun­mal an­ders.

    Ich wün­sche je­dem, der das hier liest, ein fro­hes und ge­seg­ne­tes Weih­nachts­fest!

    #2

  3. walhalladada sagt:

    ‘Wir soll­ten zwar Geist ha­ben, aber der Geist soll uns nicht ha­ben’.
    (Max Stir­ner)

    #3

  4. Wie wahr, wie wahr...

    #4