nie den Georg-Büchner-Preis bekommen haben:
- Nicolas Born
- Rolf Dieter Brinkmann
- Hermann Burger
- Ludwig Fels
- Gerd Gaiser
- Josef W. Janker
- Gert Jonke
- Gert Ledig
- Gerlind Reinshagen
- Gabriele Wohmann
Wer hat Ergänzungen? Einwände?
Nur auf die Schnelle: Herburger? Kirchhoff? Arno Schmidt?
(Lese gerade Wohmann – kennt man sie denn noch?
Und der Preis – hat er noch seine Bedeutung? Von Wunnicke habe ich, glaube ich, nie auch nur den Namen gehört ... )
Edgar Hilsenrath, Irena Brežná
Herburger kenne ich nun wieder nicht. Natürlich Arno Schmidt, von dem ich rein gar nichts gelesen habe bzw. nach einigen Versuchsseiten resignierte. Aber natürlich, er gehörte da ‘rein-
Wenn Bodo Kirchhoff gemeint ist – er lebt noch, hat also weiterhin alle Chancen.
@Milena
Hilsenrath, ja.
Irena Brežná wäre ja noch möglich.
Ilse Aichinger! Ihr Mann Günter Eich hat ihn bekommen. Vielleicht dachte man, das reicht für 1 Familie.
Sträflich, Ilse Aichinger keinen Büchnerpreis gegeben zu haben. Genauso sträflich, sie nicht im Beitrag aufzuführen. Danke für diese sehr wichtige Ergänzung.
Lese gerade, dass sie 1984 den Günter-Eich-Preis bekam, was natürlich ein bisschen lustig ist.
Ich nehme an, es hat damit zu tun, dass sie sehr sparsam und spärlich geschrieben hat. Was m. E. nur für sie spricht, aber im nachhinein ist man klüger. Den Büchnerpreis hat man eher den Viel- und Langschreibern gegeben. Den Workaholics.
Ich kenne noch viele, die keine Preise bekommen. Uwe Friesel z. B.. also ich selber. Habe immer nur für andere getrommelt, hätte statt dessen die Blechtrommel schreiben sollen.
Selbstnennungen disqualifizieren sich. Und viele nicht, das liegt in der Natur von Auszeichnungen.
Der eine „Uwe“ bringt mich jetzt auf einen andern, der fehlt: , dass auch Uwe Timm.
Und dass Dieter Wellershoff ihn nicht bekommen hat, finde ich im Nachhinein … mindestens befremdlich.
@herr.jedermann
Uwe Timm hat noch Chancen...
Ja, Dieter Wellershoff – Autor und Lektor.
Zwischenstand: Ergänzt aufgrund der bisher eingegangenen Kommentare:
Walter Kempowski?
Unbedingt!
(Habe ich oben ergänzt.)
Zu Kempowski: Schon seine Deutsche Chronik passte nicht in die politisch-progressive Szene. Die Schilderungen der DDR-Haft galten als ehrenrührig. Sogar das Echolot-Projekt (ab 1993 publiziert) wurde kritisiert. Der perfideste Vorwurf war, dass bis auf die erste Seite nichts von ihm stamme.