Kla­ge über den ab­ge­holz­ten Wald

Klei­ne Weg­zeh­rung für Kla­gen­furt. Ein fast my­ste­riö­ser Ar­ti­kel des »Al­f­red-Kerr-Prei­s­trä­­gers« 2007, dem Li­te­ra­tur­kri­ti­ker Hu­bert Win­kels im »Ta­ges­spie­gel«: Der Kri­ti­ker als drit­ter Gott. In der Be­schwö­rung der gu­ten, al­ten (Kerr-)Zeit (die es – wie im­mer bei sol­chen Rück­blen­den – nie ge­ge­ben hat) und der Aus­lo­bung des grö­ssen­wahn­sin­ni­gen, apo­dik­ti­schen Kri­ti­kers mag ja ein ge­wis­ser Phan­tom­schmerz ei­nes 68er-Ver­­­fech­ters ...

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Nach­le­se 30. In­ge­borg-Bach­mann-Preis: Exo­tis­mus und Au­then­ti­zi­tät

18 Au­toren le­sen ih­re li­te­ra­ri­schen Tex­te vor und an­schlie­ssend dis­ku­tie­ren neun Ju­ro­ren hier­über. Die­ses Set­ting ist die Aus­gangs­po­si­ti­on für den so­ge­nann­ten »In­­­ge­­borg-Bach­­mann-Preis«, volks­tüm­lich auch »Wett­le­sen« ge­nannt (als wä­re je­ner der Sie­ger, der zu­erst fer­tig sei). Ana­chro­ni­sti­scher kann Fern­se­hen nicht sein, als dies zu über­tra­gen. Aber es kann auch – wenn die Bei­trä­ge und Dis­kus­sio­nen »stim­men«– ...

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