Tho­mas Mül­ler: Be­stie Mensch

Thomas Müller: Bestie Mensch
Tho­mas Mül­ler: Be­stie Mensch

Grim­mig schaut der Au­tor mit ver­knif­fe­nen Au­gen am Le­ser vor­bei. In ro­ter Schrift er­fah­ren wir: Be­stie Mensch. So sieht das Co­ver von Tho­mas Mül­lers Buch aus, und man hät­te es wis­sen kön­nen. Aber das In­ter­view mit De­nis Scheck mach­te mich neu­gie­rig; die Stim­me die­ses Man­nes, der in un­zäh­li­gen Ge­sprä­chen Mas­sen­mör­dern und Schwer­ver­bre­chern ge­gen­über sass; die wei­chen, mo­du­lier­ten Tö­ne – ein Mär­chen­on­kel, der fast flü­sternd, weich sprach, aber schnell und elo­quent.

Dr. Tho­mas Mül­ler ist Kri­mi­nal­psy­cho­lo­ge. Wie man am En­de des Bu­ches er­fährt, ist er es in her­aus­ge­ho­be­ner Po­si­ti­on wohl nicht mehr; sei­ne Hin­aus­kom­pro­mit­tie­rung er­zählt er in der drit­ten Per­son – üb­ri­gens ein le­sens­wer­tes Do­ku­ment, wie Men­schen von ih­ren Po­si­tio­nen weg­ge­mobbt wer­den. Aber das ist ein an­de­res The­ma.

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