Archiv der Kategorie: Literatur

H. M. van den Brink: Ein Leben nach Maß

Seit einigen Wochen erscheint er regelmäßig im Traum und plötzlich steht er dann schweigend in der Wohnung: Karl Dijk. Jener ehemalige Arbeitskollege des namenlosen Ich-Erzählers in Hans Maarten van den Brinks »Ein Leben nach Maß«. Es ist irgendwann um 2009, … Weiterlesen

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Botho Strauß: Der Fortführer

Vom Idioten (idiotes) über den Höhlenbewohner zum »Fortführer« – der Reigen der reflexiv-aphoristischen, bisweilen zeit- und kulturkritischen Notate von Botho Strauß, die fast ein eigenes Genre kreieren, geht weiter. Bezeichnenderweise sind diese drei Bücher in drei verschiedenen Verlagen publiziert worden; … Weiterlesen

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Julia Encke: Wer ist Michel Houellebecq

»Porträt eines Provokateurs« nennt der Verlag (?) Julia Enckes Buch »Wer ist Michel Houellebecq«. Und fast hätte es dazu geführt, dass ich es nicht gelesen hätte, denn »Provokateur« oder dann die im Inhaltsverzeichnis kapitelmässigen Überschriften wie »Der Schriftsteller«, »Der Romantiker« … Weiterlesen

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Hans Magnus Enzensberger: Überlebenskünstler

»99 literarische Vignetten aus dem 20. Jahrhundert« nennt Hans Magnus Enzensberger seine Textsammlung »Überlebenskünstler« im Untertitel. Wer rätselt wie dies gemeint ist, wird im knappen aber deutlichen Vorwort aufgeklärt. Überlebenskünstler ist hier nahezu wörtlich zu verstehen. Die Beschränkung auf das … Weiterlesen

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Josef Winkler: Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe

Man glaubt es kaum, aber vor fast 40 Jahren betrat der Kärntner Schriftsteller Josef Winkler mit seinem wuchtig-expressiven »Menschenkind«-Roman erstmalig die literarische Bühne. In rascher Folge erschienen »Der Ackermann aus Kärnten« und »Muttersprache« – die »Ackermann«-Trilogie war geschaffen. Der »Ackermann« … Weiterlesen

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Esther Kinsky: Hain

»Geländeroman« nennt Esther Kinsky ihren neuen Roman »Hain«. Und natürlich horcht der Kinsky-Leser auf: Wird es so etwas wie »Am Fluß« vor drei Jahren, als eine Ich-Erzählerin ihren Aufenthalt in der Londoner Peripherie nicht nur erzählte, sondern in diese Landschaft … Weiterlesen

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Fibel statt Bibel

Bemerkungen über einen Kritiker Über Hans Falladas »Bauern, Bonzen und Bomben« schreibt der Rezensent 1931 unter anderem: »Die Technik ist simpel; es ist der brave, gute, alte Naturalismus, das Dichterische ist schwach, aber der Verfasser prätendiert auch gar nicht, ein … Weiterlesen

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Arno Dahmer: Manchmal eine Stunde, da bist Du.

Wenn es tatsächlich eine Art ungeschriebenes Gesetz sein soll Bücher von Verlagen bei denen man selber publiziert nicht besprechen, rezensieren oder emp­fehlen zu dürfen, dann wären unzählige Texte nie geschrieben und viele Diskussionen nie geführt worden. So manche Runde im … Weiterlesen

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