Obst­dieb

Denk ich in Deutsch­land an die Nacht,
hör ich ein He­cheln,
lau­ter ra­sche Schrit­te,
und bin —er­staunt, was da ge­sche­hen—
um mehr als nur den Schlaf ge­bracht.

Für ein Tisch­ge­spräch am Abend,
das mit dun­kel wird,
fand sich nie­mand.— Im­mer­hin, die Quit­te,
von ih­ren Flau­sen un­ter­wegs be­freit,

erst bei ra­schem, dann be­dach­tem Ge­hen.
Mir Ge­sell­schaft lei­stend spä­ter
eher un­gern, schien mir:

ge­gen mich wohl man­ches ha­bend;
auf dem Wirts­haus­tisch
buck­li­ges Schwei­gen.

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