Pas­cal Mer­cier: Der Fluss der Zeit

Pascal Mercier: Der Fluss der Zeit
Pas­cal Mer­cier: Der Fluss der Zeit

Vom 2023 ver­stor­be­nen Pas­cal Mer­cier kennt man vor al­lem den Nacht­zug nach Lis­sa­bon, sein größ­ter Er­folg; ver­filmt mit Je­re­my Irons und Bru­no Ganz, wo­bei der Au­tor mit der Um­set­zung sei­nes Ro­mans ins­be­son­de­re was die Dia­lo­ge an­ging, ha­der­te, um es freund­lich aus­zu­drücken. Mer­ciers Werk blieb mit ins­ge­samt vier Ro­ma­nen und ei­ner No­vel­le über­schau­bar. Nun wer­den erst­mals fünf klei­ne Er­zäh­lun­gen aus dem Nach­lass un­ter dem Ti­tel Der Fluss der Zeit pu­bli­ziert.

In Die Über­ga­be gibt es ei­nen Mann, der in ein Pfle­ge­heim über­sie­deln muss und sein seit 99 Jah­ren in der Fa­mi­lie be­find­li­ches Haus an die neu­en Käu­fer über­ge­ben möch­te. Es ent­wickelt sich ei­ne von ihm in­sze­nier­te, stun­den­lan­ge, selt­sa­me Füh­rung durch die Räum­lich­kei­ten. Kurz nach der Ver­ab­schie­dung klin­gelt der Mann noch mehr­mals, um das ein oder an­de­re noch zu kor­ri­gie­ren oder Ver­ges­se­nes mit­zu­neh­men, um dann, als letz­te Ge­ste, et­was Merk­wür­di­ges zu tun.

Wei­ter­le­sen ...