Stichwort-Archiv: Mu­sil

Der Wil­le zum Nicht­wis­sen (4/9)

An­mer­kun­gen zu ei­ner Hand­voll le­gen­dä­rer Sät­ze 4 – Wer über Dumm­heit spricht, setzt vor­aus, daß er sich für klug hal­te, ob­wohl es als Zei­chen der Dumm­heit gilt, das zu tun. In sei­ner am 11. März 1937, ex­akt ein Jahr vor … Wei­ter­le­sen

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Der Frie­dens­kai­ser (3)

Teil 2 Ju­dith wohn­te al­lein in ei­ner Zwei­zim­mer­woh­nung, recht ge­räu­mig für ei­ne Stu­den­tin. Mar­tha, ih­re Freun­din, eben­falls Psy­cho­lo­gin, über­nach­te­te häu­fig bei ihr, sie wohn­te bei ih­ren El­tern in Brau­nau und der letz­te Zug ging früh am Abend. Wenn sie über … Wei­ter­le­sen

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Der Frie­dens­kai­ser (2)

Teil 1 Ju­diths Hund, war­um fällt er mir jetzt wie­der ein? Als wä­re er die heim­li­che Haupt­fi­guer je­ner Jah­re. Ich se­he ihn vor mir, bes­ser ge­sagt: ne­ben mir, wie er still in ei­ner Ecke des Hör­saals liegt und manch­mal die … Wei­ter­le­sen

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Der Frie­dens­kai­ser (1)

Er hieß An­drás mit Vor­na­men... Spon­tan grei­fe ich zum Im­per­fekt, doch be­stimmt trägt er den Na­men im­mer noch mit sich her­um, von ei­nem Ab­le­ben ist mir nichts zu Oh­ren ge­kom­men. Im Lauf der Jah­re ver­schwand er aus mei­nem Blick­feld, mach­te … Wei­ter­le­sen

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Sprach­zwei­fel und Sprach­ver­trau­en

Über das Fort­wir­ken von Hof­mannsthals Chan­dos-Brief Für Gre­gor Keu­sch­nig, und auch für Aki­ra Hot­ta, zur Er­mun­te­rung Ei­ner der Tex­te, die ich oft wie­der­le­se, teils am Leit­fa­den des Zu­falls, beim Streu­nen zwi­schen den Bü­chern, dann wie­der an­ge­regt durch Kol­le­gen, ist der … Wei­ter­le­sen

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Der Wald und die Bäu­me (VIII)

Ver­ges­sen Fried­rich Nietz­sche, der sei­ne Lauf­bahn als Hi­sto­ri­ker des grie­chi­schen Al­ter­tums be­gann, schrieb ei­ne Ab­hand­lung über den »Nut­zen und Nach­teil der Hi­sto­rie für das Le­ben«. Das in­di­vi­du­el­le wie auch das kol­lek­ti­ve Ge­dächt­nis, so lau­tet sei­ne The­se, wer­de in be­stimmten Pha­sen … Wei­ter­le­sen

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Der Wald und die Bäu­me (VII)

Ge­ni­al! Die ka­ka­ni­sche Welt, die der Mann oh­ne Ei­gen­schaf­ten be­schreibt, ist ei­ne ge­lähm­te. Zwar wird be­haup­tet, ein gro­ßes Er­eig­nis sei im Ent­ste­hen, aber dann geht nie et­was wei­ter. Die ge­hemm­ten Ak­teu­re ver­hal­ten sich im we­sent­li­chen nicht an­ders als Ul­rich, auch … Wei­ter­le­sen

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Der Wald und die Bäu­me (I)

Se­cond lives Im Mann oh­ne Ei­gen­schaf­ten pri­vi­le­giert Mu­sil das, was er »Mög­lich­keits­sinn« nennt, ge­gen­über dem Wirk­lich­keits­sinn. Er tut es häu­fi­ger am Be­ginn des Ro­mans als in spä­te­ren Pas­sa­gen; die Pro­ble­ma­tik tritt mit dem sta­gnie­ren­den Fort­schritt der Be­ge­ben­hei­ten in den Hin­ter­grund. … Wei­ter­le­sen

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