Archiv der Kategorie: Li­te­ra­tur

Bo­tho Strauß: Der Fort­füh­rer

Vom Idio­ten (idio­tes) über den Höh­len­be­woh­ner zum »Fort­füh­rer« – der Rei­gen der re­fle­xiv-apho­­ri­­sti­­schen, bis­wei­len zeit- und kul­tur­kri­ti­schen No­ta­te von Bo­tho Strauß, die fast ein ei­ge­nes Gen­re kre­ieren, geht wei­ter. Be­zeich­nen­der­wei­se sind die­se drei Bü­cher in drei ver­schie­de­nen Ver­la­gen pu­bli­ziert wor­den; … Wei­ter­le­sen

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Ju­lia Encke: Wer ist Mi­chel Hou­ellebecq

»Por­trät ei­nes Pro­vo­ka­teurs« nennt der Ver­lag (?) Ju­lia Enckes Buch »Wer ist Mi­chel Hou­ellebecq«. Und fast hät­te es da­zu ge­führt, dass ich es nicht ge­le­sen hät­te, denn »Pro­vo­ka­teur« oder dann die im In­halts­ver­zeich­nis ka­pi­tel­mä­ssi­gen Über­schrif­ten wie »Der Schrift­stel­ler«, »Der Ro­man­ti­ker« … Wei­ter­le­sen

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Hans Ma­gnus En­zens­ber­ger: Über­le­bens­künst­ler

»99 li­te­ra­ri­sche Vi­gnet­ten aus dem 20. Jahr­hun­dert« nennt Hans Ma­gnus En­zens­ber­ger sei­ne Text­samm­lung »Über­le­bens­künst­ler« im Un­ter­ti­tel. Wer rät­selt wie dies ge­meint ist, wird im knap­pen aber deut­li­chen Vor­wort auf­ge­klärt. Über­le­bens­künst­ler ist hier na­he­zu wört­lich zu ver­ste­hen. Die Be­schrän­kung auf das … Wei­ter­le­sen

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Jo­sef Wink­ler: Laß dich heim­gei­gen, Va­ter, oder Den Tod ins Herz mir schrei­be

Man glaubt es kaum, aber vor fast 40 Jah­ren be­trat der Kärnt­ner Schrift­stel­ler Jo­sef Wink­ler mit sei­nem wuch­tig-ex­­pre­s­­si­­ven »Menschenkind«-Roman erst­ma­lig die li­te­ra­ri­sche Büh­ne. In ra­scher Fol­ge er­schie­nen »Der Acker­mann aus Kärn­ten« und »Mut­ter­spra­che« – die »Ackermann«-Trilogie war ge­schaf­fen. Der »Acker­mann« … Wei­ter­le­sen

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Esther Kin­sky: Hain

»Ge­län­de­ro­man« nennt Esther Kin­sky ih­ren neu­en Ro­man »Hain«. Und na­tür­lich horcht der Kin­s­ky-Le­­ser auf: Wird es so et­was wie »Am Fluß« vor drei Jah­ren, als ei­ne Ich-Er­zäh­­le­­rin ih­ren Auf­ent­halt in der Lon­do­ner Pe­ri­phe­rie nicht nur er­zähl­te, son­dern in die­se Land­schaft … Wei­ter­le­sen

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Fi­bel statt Bi­bel

Be­mer­kun­gen über ei­nen Kri­ti­ker Über Hans Fal­la­das »Bau­ern, Bon­zen und Bom­ben« schreibt der Re­zen­sent 1931 un­ter an­de­rem: »Die Tech­nik ist sim­pel; es ist der bra­ve, gu­te, al­te Na­tu­ra­lis­mus, das Dich­te­ri­sche ist schwach, aber der Ver­fas­ser prä­ten­diert auch gar nicht, ein … Wei­ter­le­sen

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Ar­no Dah­mer: Manch­mal ei­ne Stun­de, da bist Du.

Wenn es tat­säch­lich ei­ne Art un­ge­schrie­be­nes Ge­setz sein soll Bü­cher von Ver­la­gen bei de­nen man sel­ber pu­bli­ziert nicht be­spre­chen, re­zen­sie­ren oder emp­fehlen zu dür­fen, dann wä­ren un­zäh­li­ge Tex­te nie ge­schrie­ben und vie­le Dis­kus­sio­nen nie ge­führt wor­den. So man­che Run­de im … Wei­ter­le­sen

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John Wil­liams: Nichts als die Nacht

Vor vier Jah­ren ge­lang mit der Neu­über­set­zung von John Wil­liams’ 1965 erst­mals pu­bli­zier­tem Ro­man »Stoner« im deut­schen Feuil­le­ton et­was sehr Sel­te­nes: Von der Hoch­kri­tik bis in den Bou­le­vard hin­ein gab es nur Lo­bes­hym­nen. »Stoner« bot auf al­len Ebe­nen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­po­ten­ti­al, ins­be­son­de­re … Wei­ter­le­sen

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