Archiv der Kategorie: Essay

Der Wille zum Nichtwissen (3/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 3 – Du sollst nicht denken! Paulus von Tarsus, dieser erste große, um nicht zu sagen großspurige Missionar, forderte von der Christengemeinde einen regelrechten Willen zum Nichtwissen, wenn er darauf bestand, daß »göttliche Torheit« … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (2/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 2 – Selig die Armen im Geiste… »Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich«: einer der zahlreichen berühmten Sätzen, die Christus zugeschrieben werden. Auch der Heiland hat sich also für Dummheit, … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (1/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 1 – Ich weiß, daß ich nichts weiß. »Ich weiß, daß ich nichts weiß«, einer der berühmtesten Sätze der Geistesgeschichte: im Grunde genommen klingt diese Aussage nach einer Dummheit. Was soll dieses Ein­geständnis des … Weiterlesen

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Der kleine Franz und der spinnerte Schorschl

Ein Salzburger Traum Um 1910 waren in den österreichischen Städten viele Pferde unterwegs, sie zogen Wagen und Kutschen verschiedenster Art. In Wien fuhr im Juni 1903 die letzte Pferdestraßen­bahn, doch schwere Güter wurden weiterhin in erster Linie von Pferden befördert. … Weiterlesen

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Anmerkungen zur transversalen Ästhetik

1. Bei sporadischen Lektüren von akademischen Aufsätzen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, besonders zu solcher mit sogenanntem Migrationshintergrund, ist mir aufgefallen, daß in den letzten Jahren die Vorsilbe »trans-« an Häufigkeit gewonnen hat im Verhältnis zur Vorsilbe »inter-», die sie manchmal ersetzt. … Weiterlesen

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Ostern: Das Wunder und die Natur

Ein Wunder widerspricht dem Gegebenen, dem Selbstverständlichen und der Erfahrung: Es ist etwas Unmögliches, das uns, nicht dadurch dass es gedacht, sondern dadurch dass es beobachtet wurde, aus der Fassung bringt. Dieses »archaische« Verständnis des Wunders impliziert eine Unauflösbarkeit: Der … Weiterlesen

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Verhüllung und Moderne

Als ich noch in Neubau, im siebten Wiener Gemeindebezirk, in einem für diese Gegend untypischen Haus wohnte, erfuhr ich was das Verhüllen von Kopf, Gesicht und Körper, je nach Vollständigkeit und Blickwinkel des Betrachters, bedeuten kann: Ich war damals mit … Weiterlesen

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Auslöschung (3)

< --- Teil 2 3 Ich habe von Kultur gesprochen. Genauer, von kulturellen Produkten als wirtschaftlichem Einsatz, Existenzgrundlage weltweit tätiger Firmen. Deshalb der Eifer und Übereifer, mit dem heute Eigentumsrechte an letztlich immateriellen Dingen wie Filme und Popsongs, Figuren und … Weiterlesen

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