Archiv der Kategorie: Essay

Der Wille zum Nichtwissen (6/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 6 – Der schmale Grat zwischen Gefährdung und Idiotie Musil, Horkheimer und Adorno bringen keine konkreten Beispiele für ihre Thesen, weder politischer noch lebensweltlicher, weder individueller noch kollektiver Art. Was er bringt, sind Redegewohnheiten … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (5/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 5 – Dummheit ist ein Wundmal. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und Österreich veröffentlichten Max Horkheimer und Theodor W. Adorno ein Buch mit dem Titel Dialektik der Aufklärung, … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (4/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 4 – Wer über Dummheit spricht, setzt voraus, daß er sich für klug halte, obwohl es als Zeichen der Dummheit gilt, das zu tun. In seiner am 11. März 1937, exakt ein Jahr vor … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (3/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 3 – Du sollst nicht denken! Paulus von Tarsus, dieser erste große, um nicht zu sagen großspurige Missionar, forderte von der Christengemeinde einen regelrechten Willen zum Nichtwissen, wenn er darauf bestand, daß »göttliche Torheit« … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (2/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 2 – Selig die Armen im Geiste… »Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich«: einer der zahlreichen berühmten Sätzen, die Christus zugeschrieben werden. Auch der Heiland hat sich also für Dummheit, … Weiterlesen

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Der Wille zum Nichtwissen (1/9)

Anmerkungen zu einer Handvoll legendärer Sätze 1 – Ich weiß, daß ich nichts weiß. »Ich weiß, daß ich nichts weiß«, einer der berühmtesten Sätze der Geistesgeschichte: im Grunde genommen klingt diese Aussage nach einer Dummheit. Was soll dieses Ein­geständnis des … Weiterlesen

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Der kleine Franz und der spinnerte Schorschl

Ein Salzburger Traum Um 1910 waren in den österreichischen Städten viele Pferde unterwegs, sie zogen Wagen und Kutschen verschiedenster Art. In Wien fuhr im Juni 1903 die letzte Pferdestraßen­bahn, doch schwere Güter wurden weiterhin in erster Linie von Pferden befördert. … Weiterlesen

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Anmerkungen zur transversalen Ästhetik

1. Bei sporadischen Lektüren von akademischen Aufsätzen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, besonders zu solcher mit sogenanntem Migrationshintergrund, ist mir aufgefallen, daß in den letzten Jahren die Vorsilbe »trans-« an Häufigkeit gewonnen hat im Verhältnis zur Vorsilbe »inter-», die sie manchmal ersetzt. … Weiterlesen

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