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Archiv der Kategorie: Sprache
Phraseologische Betrachtungen über diverse Ängste
Es gibt Buchtitel, die im Laufe der Zeit immer wieder paraphrasiert, variiert, parodiert und karikiert werden und somit von der Sentenz zur Redensart geworden sind (oder umgekehrt) wie Johannes Mario Simmels »Es muß nicht immer Kaviar sein« oder Heinrich Bölls … Weiterlesen
Euphemismen in der Politik – (IV.) Der Hinterbänkler
Ihre Hauptsaison ist das Sommerloch. Dann betreten sie für einige Wochen die Bühne und erreichen jene Aufmerksamkeit, die sie sonst nicht bekommen. Sie machen manchmal ganz skurrile Vorschläge. Und jetzt, da die Großen und Mächtigen auf Urlaub weilen, hört man … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Sprache
Stichworte: Demokratie, Euphemismen, Geschlossenheit, Hinterbänkler, Innenpolitik, Wulff
3 Kommentare
Die drei Wulffs
Christian Wulff spricht frei, ohne Unterlagen. Vielleicht ist es deshalb ein bisschen unfair, seine Worte derart zu gewichten, wie man dies bei anderen Texten machen soll. Aber das gestrige Interview des Bundespräsidenten zeigt auch unter Berücksichtigung dieser besonderen Situation das … Weiterlesen
»Kaum einen Hauch…«
In den letzten anderthalb Jahren soll es zu 18 Treffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy gekommen sein. Mal waren die beiden zu zweit, mal bei Treffen der Regierungschefs entweder der EU, oder der der G20 oder auch … Weiterlesen
Browser, Harmschar, Zervelatwurst
Wer kennt sie nicht, diese Zeiten der Leseunlust, einer Mischung aus Überdruß, Melancholie und Trägheit. Eine Art Mikro-Burn-Out (um im Duktus der Zeit zu reden). Wie schön ist es dann, für eine kurze Zeit in Abschweifungen und Verzettelungen zu fallen, … Weiterlesen
»Gruß aus dem Zeitalter der Gleichmachung«
In George Orwells Roman »1984« gibt es im Wahrheitsministerium, dass sich dem Leser durch die Sicht auf den Protagonisten Winston Smith langsam erschließt, eine Figur mit dem Namen Ampleforth. Er ist ein »verträumter« Mensch mit »stark behaarten Ohren«. Seine Aufgabe … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Sprache
Stichworte: Blyton, Lindgren, Logoklasten, Orwell, Stefanowitsch
44 Kommentare
Euphemismen in der Politik – (III.) Stabilität
Die westlichen Demokratien und das Regime Mubarak haben eines gemeinsam: Beide haben Angst vor dem ägyptischen Volk. Die Bekenntnisse in den Sonntagsreden zu Demokratie, Freiheit und Menschenrechten verpuffen, wenn die Realpolitik übermächtig und »Stabilität« zum alleinentscheidenden politischen Kriterium wird. Die … Weiterlesen
FAZ-Rhetorik
FAZ-Rhetorik* halt: Die »neue« Handke-Biographie »enthüllt« (gibt es auch eine alte, die es verschwiegen hat?), dass Handke »heimlich« bei R. K. war, als dieser bereits per Haftbefehl gesucht war. Kein Wort davon, dass die IFOR R. K. nicht verfolgte und … Weiterlesen
