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Archiv der Kategorie: Kritik
Mark Greif: Bluescreen
Sechs qualitativ unterschiedliche Essays von Mark Greif sind im Band »Bluescreen« versammelt. »Ein Argument vor sechs Hintergründen« heißt es ein bisschen monströs im Untertitel, wobei man sich am Ende der Lektüre fragt, welches Argument denn wohl gemeint ist, außer vielleicht … Weiterlesen
Jörn Klare: Was bin ich wert?
Eine Reportage aus Albanien und ein mitgehörtes Gespräch in der U-Bahn über einen Raubmord mit einer »Beute« von 100 Euro – irgendwann beginnt die Frage Was ist ein Leben wert? Genauer: Wieviel ist ein Leben wert? Jörn Klare zu beschäftigen. … Weiterlesen
Dieter Wedel: Gier / ARD
Dieter Wedel hat einen Film über die »Gier« gemacht. Über Finanzjongleure, die Anlegern sagenhafte Renditen versprechen. Wobei die meisten dieser Anleger den Unterschied zwischen Rendite und Gewinn noch nicht einmal so genau kennen, weshalb man die vereinfachende Formulierung »Faktor« verwendet. … Weiterlesen
Matthias Horx: Das Buch des Wandels
Das Pseudonym von Matthias Horx in »World of Warcraft« lautet Heilpriester Planetarius. Als man das ungefähr in der Mitte des Buches erfährt, ist man nicht mehr sonderlich überrascht. Hier ist jemand, der nach langer (und suggestiver) Rede mit forschem Gestus … Weiterlesen
Videowände und Spaghettiessen
Daniel Kehlmanns Rede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele. Das Publikum vermag den Eklat gerade noch wegzulachen. Kehlmann spricht von seinem Vater Michael Kehlmann, einem Theaterregisseur, der sich dem in den 70er Jahren aufkommenden Trend des »Regietheaters« widersetze und sich … Weiterlesen
Til Schweiger: Keinohrhasen
Wie Baby Schimmerlos für Arme irrlichtert Til Schweiger als Ludo Decker (nomen est omen – auch hier) in »Keinohrhasen« durch die Celebrity-Welt. Man lacht ein bisschen über sich selbst und verwechselt das mit Selbstironie; Klitschko heißt da Klitschko, Catterfeld Catterfeld … Weiterlesen
Dror Zahavi / Michael Gutmann: Mein Leben (arte/ARD)
Die Frage ob bzw. wie der Film das Buch nun korrekt wiedergebe oder nicht, erweist sich meist als müßig: Zu unterschiedlich sind die Medien, zu grob die Struktur des Films, die in den meisten Fällen die feinen Untertöne des literarischen … Weiterlesen
Sönke Wortmann: Deutschland – Ein Sommermärchen (ARD)
Nein, Sönke Wortmanns »Deutschland – Ein Sommermärchen« ist kein Dokumentarfilm. Er ist ein Schlüssellochfilm, der Einblicke gibt, die sonst verborgen bleiben. Wortmann war wochenlang mit Kamera und Ton Begleiter der deutschen Fussballnationalmannschaft. Er hat alles brav gefilmt und einen Cocktail … Weiterlesen
