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Archiv der Kategorie: Essay
Wie wäre es mit Ignorieren gewesen?
I. Der Apokalyptiker »Seine ständige Rede…weist ihn als einen Streiter aus, der des Gegners Siege von dazumal in gegenwärtiges Chaos umdeuten will. Doch so düster er…auftrug, keine der biblischen Plagen hat ihn zum Retter der Krisennot gemacht. […] Ungerufen zwang … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Antisemitismus, Broder, Grass, Israel, Joffe, Reich-Ranicki, Schirrmacher
31 Kommentare
Die sprachlich-schriftliche Konvergenz unserer Welten. Ein pragmatischer Versuch über Erkennen, Welt und Kommunikation.
1 Vorbemerkung Unsere Bedürfnisse von Annäherung und Deutung, der Wille zu verstehen und zu wissen, weisen, zusammen mit der Neugierde, auf einen allgemeinen Zustand von Ungenügen und eine spezielle Selbstungenügsamkeit hin. Mit den Fragen menschlichen Daseins konfrontiert, suchen wir die … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Aufklärung, Epistemologie, Erkennen, Hermeneutik, Konstruktivismus, Welt, Wissen
88 Kommentare
Von Verharmlosern und Übertreibern
Anfang der 90er Jahre beobachtete der Schriftsteller Bodo Morshäuser einen Prozess gegen vier junge Männer, die eine Frau bestalisch ermordet hatten und mindestens teilweise dem rechten Milieu zugeordnet wurden. Morshäuser fuhr nach Kellinghusen, traf auf Skinheads, Xenophobe und sozial gescheiterte … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Dernbach, Habeck, Kiyak, Minkmar, Morshäuser, Neonazis, Rechtsradikalismus, Richardson, Übertreiber, Verharmloser, Wallasch
29 Kommentare
Bildung und bilden. Gedanken.
Im Unterschied zu Wissen und Information, die als statisch oder festgefügt angesehen werden, assoziiert man „bilden“ und „Bildung“ mit einem Vorgang kontinuierlicher Veränderung. Es ist sinnvoll, von einem derzeitigen Stand des Wissens auszugehen, jedoch nicht von einer aktuellen, zeitgemäßen Form … Weiterlesen
Sahra Wagenknecht: Freiheit statt Kapitalismus
Ist es nicht merkwürdig, dass bis heute einige der schlimmsten Diktaturen ein »demokratisch« in ihren Staatenbezeichnungen führen? Und/oder als »Volksrepublik« so etwas wie Pluralismus suggerieren? Warum werden so häufig bestimmte Termini ausgerechnet dann verwendet, wenn sie exakt das Gegenteil dessen … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Kapitalismus, Marktwirtschaft, Wagenknecht, Wirtschaft, Wirtschaftsliberalismus
7 Kommentare
»Im Keller die Bestien«
Vorläufiger Versuch über den verfemten Schriftsteller Gerd Gaiser Auf den Nachruf zum Tod des Schriftstellers Josef W. Janker erhielt ich einen Kommentar von »zonebattler« Ralph Stenzel. Ralph hatte sich 2007 in einem kurzen Beitrag mit einem gewissen Gerd Gaiser beschäftigt … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Böll, Bonner Republik, Gaiser, Gruppe 47, Janker, Jens, Köppen, Nachkriegsliteratur, NS, Reich-Ranicki
64 Kommentare
Tyrannei der Entspannung? Eine Replik auf Florian Illies.
Muße. Sieht man sich dieses angestaubte, veraltete Wort einmal genau an, dann erkennt man eine Subversivität, die in der Entspannung bereits beschnitten ist, weil sie zu dicht an die Widersprüche, Missverständnisse und Verirrungen unserer Tage heran reicht. Florian Illies sieht … Weiterlesen
Der Messias der Mittelschicht
Gedanken zu Thilo Sarrazins Buch »Deutschland schafft sich ab« und die Diskussion hierüber I. Prolog Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, als der Steuerzahler (und nur der!) von der politischen Klasse, die den Staat repräsentiert, zum Bürgen für dessen selbstgemachte und … Weiterlesen
Veröffentlicht in: Essay
Stichworte: Biogenetik, Buschkowsky, Einwanderung, Euroislam, Innenpolitik, Integration, Islam, Mittelschicht, Sarrazin, Sloterdijk
40 Kommentare
