Archiv der Kategorie: Essay

Friedrich Helms: Tagebücher 1945 / 1946-47

Friedrich Helms wurde 1883 geboren. Er lebte in Berlin, wurde dann, 1945, ausgebombt und zog in sein Gartenhaus nach Wilhelmshorst bei Potsdam. Helms war damals über 40 Jahre in Diensten der Deutschen Bank, zum Schluss als »Direktor«. Seine Frau Marie … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , | 1 Kommentar

Der Dialog oder die Notwendigkeit eines Zwischen

Im Mittelpunkt der folgenden Betrachtung soll der durch Stellvertreter geführte Dialog stehen, in dem diese eine sehr kleine Teilmenge der von den Auswirkungen des Dialogs Betroffenen, darstellen, also nicht mit ihnen ident sind: Um als (berechtigter) Stell­vertreter zu gelten, muss … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , | 20 Kommentare

Der Lichtsammler und sein Sohn

Eine Begegnung in Hiroshima Es wird im Jahr 1978 gewesen sein, zu einer Zeit, als an den Universitäten noch ein wenig schöpferische Unruhe zu finden war, da sah ich mich in einer basisdemokratischen Versammlung aufgerufen, meine Stimme für Robert Jungk … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , | 1 Kommentar

Lob der Helle

Daß Figur und Körperbau japanischer Frauen weniger schön sind als bei den Frauen im Westen, mag man bezweifeln. Sicher ist, daß nirgendwo sonst Frauen mit so schöner und zarter Haut zu finden sind. Es wird wohl mit dem Zellgewebe zu … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , | Kommentare deaktiviert für Lob der Helle

Wider ein Recht auf Vertuschen

Die digitale Welt, die seit einigen Jahren eruptiv die Lebensgewohnheiten der Menschen zu verändern scheint, hat einen neuen Rechtsbegriff hervorgebracht, der den revolutionären Impetus auf eine neue, in Windeseile errichtete Umgehungsstraße umleiten möchte und den wirren Verkehr auf den Datenautobahnen … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , | 11 Kommentare

Drei leere Sprechblasen oder Die Essenz von Musils Mann ohne Eigenschaften

Kann man den Mann ohne Eigenschaften, Robert Musils unvollendeten Tausend-Seiten-Roman, dem ungefähr ebenso viele Seiten unveröffentlichter Abschnitte und diverser Bruchstücke zur Seite stehen, auf einige wenige Sätze reduzieren? Mit rhetorischer Besorgtheit stellen die Rezensenten von Nicolas Mahlers Comic-Adaptierung des Werks … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , | 12 Kommentare

Vom Misstrauen sich selbst gegenüber. Anmerkungen zum Antifaschismus.

Er wisse nicht, sagte ein Freund vor etlichen Jahren in einer Diskussion über den Nationalsozialismus, was er damals für ein Schwein gewesen wäre: Seine Worte fielen mir in den vergangenen Tagen rund um die Diskussionen über den Akademikerball der FPÖ, … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , , | 18 Kommentare

Einige Anmerkungen zur transversalen Ästhetik

Vortrag vom 2. November 2013 beim Symposium »Interkulturalität in der Literatur – regionale, nationale und kontinentale Identitäten«, Städtische Universität (Shiritsu Daigaku) Nagoya/Japan Ich bin ein Migrant. Seit elf Jahren lebe ich in einem Land fern von meinem Geburtsort, davor habe … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , | Kommentare deaktiviert für Einige Anmerkungen zur transversalen Ästhetik