Archiv der Kategorie: Essay

Der Lichtsammler und sein Sohn

Eine Begegnung in Hiroshima Es wird im Jahr 1978 gewesen sein, zu einer Zeit, als an den Universitäten noch ein wenig schöpferische Unruhe zu finden war, da sah ich mich in einer basisdemokratischen Versammlung aufgerufen, meine Stimme für Robert Jungk … Weiterlesen

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Lob der Helle

Daß Figur und Körperbau japanischer Frauen weniger schön sind als bei den Frauen im Westen, mag man bezweifeln. Sicher ist, daß nirgendwo sonst Frauen mit so schöner und zarter Haut zu finden sind. Es wird wohl mit dem Zellgewebe zu … Weiterlesen

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Wider ein Recht auf Vertuschen

Die digitale Welt, die seit einigen Jahren eruptiv die Lebensgewohnheiten der Menschen zu verändern scheint, hat einen neuen Rechtsbegriff hervorgebracht, der den revolutionären Impetus auf eine neue, in Windeseile errichtete Umgehungsstraße umleiten möchte und den wirren Verkehr auf den Datenautobahnen … Weiterlesen

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Drei leere Sprechblasen oder Die Essenz von Musils Mann ohne Eigenschaften

Kann man den Mann ohne Eigenschaften, Robert Musils unvollendeten Tausend-Seiten-Roman, dem ungefähr ebenso viele Seiten unveröffentlichter Abschnitte und diverser Bruchstücke zur Seite stehen, auf einige wenige Sätze reduzieren? Mit rhetorischer Besorgtheit stellen die Rezensenten von Nicolas Mahlers Comic-Adaptierung des Werks … Weiterlesen

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Vom Misstrauen sich selbst gegenüber. Anmerkungen zum Antifaschismus.

Er wisse nicht, sagte ein Freund vor etlichen Jahren in einer Diskussion über den Nationalsozialismus, was er damals für ein Schwein gewesen wäre: Seine Worte fielen mir in den vergangenen Tagen rund um die Diskussionen über den Akademikerball der FPÖ, … Weiterlesen

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Einige Anmerkungen zur transversalen Ästhetik

Vortrag vom 2. November 2013 beim Symposium »Interkulturalität in der Literatur – regionale, nationale und kontinentale Identitäten«, Städtische Universität (Shiritsu Daigaku) Nagoya/Japan Ich bin ein Migrant. Seit elf Jahren lebe ich in einem Land fern von meinem Geburtsort, davor habe … Weiterlesen

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Schwarm und Idiot

Philosophisches und Aphoristisches von Byung-Chul Han und Botho Strauß In seinem Buch »Lichter des Toren – Der Idiot und seine Zeit« (LT; 2013) findet Botho Strauß eine konzise Formulierung für das Phänomen des Schwarms im Internet: »Netz-Schwärme sind keine konsumistische … Weiterlesen

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Literatur und literarisch. Versuch einer Näherung.

Literatur ist Sprache, ist durch die Sprache und diese wiederum: eine Anordnung von Zeichen oder Lauten: So trivial dieser Ausgangspunkt erscheinen mag, man stolpert geradewegs einer ersten Differenz in die Arme: Mit Literatur bezeichnen wir nicht jede Art von Sprache, … Weiterlesen

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