Archiv der Kategorie: Essay

Leucht/Wieland (Hrsg): Dichterdarsteller

Seit Roland Barthes in den 1960er Jahren den »Tod des Autors« verkündete, galt es lange Zeit in den Literatur­wissenschaften als verpönt, Werk und Vita des Autors in Zusammenhang zu bringen. Erst in den letzten Jahren wurde dieses nahezu wie ein … Weiterlesen

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Verloren im Paradies

Ein üppiges Blumenbouquet. Dann die Totale auf einen großen, festlich gedeckten Tisch, in dessen Mitte diese Blumen liegen. Servierinnen legen letzte Hand an. Die Keller treten ein. Die Musik im Raum nebenan endet und die Türen werden auf ein Signal … Weiterlesen

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Warum ich keine Literaturkritik mehr schreibe

1 Daß ich überhaupt Literaturkritik geschrieben und veröffentlicht habe, liegt daran, daß ich als junger Mann auf den Besitz von Büchern versessen war, aber nicht genug Geld hatte, mir welche zu kaufen. Als Rezensent hat man ein Recht auf sein … Weiterlesen

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Geist und Macht

Zwei Bücher über Alarmismus und Konformität deutscher Intellektueller nach 1945 Immer wenn politische, soziale oder ökonomische Krisen ein Gemeinwesen erschüttern, werden sie gerufen, um Stellung zu beziehen: Die Intellektuellen. In der allgemeinen Meinungskakophonie sollen sie Halt bieten, Auswege aufzeigen, die … Weiterlesen

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Die Küste der Freiheit

1 Wer reist heute noch mit dem Schiff? Niemand. Ein paar Neureiche, die nach dem Luxus vergangener Zeiten haschen. Eine Handvoll Techniker, die die Automatik der Frachter überwachen. Scharen von Habenichtsen, die auf rostigen Kähnen die Festung Europa bestürmen (eine … Weiterlesen

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»Nur, wenn sie müssen…«

Vom Elend von Diskussionen um Plagiate bei Schriftstellern (Foto: By Micha L. Rieser (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL ], via Wikimedia Commons) Übersicht: I. Von Kopfjägern II. Intertextualität bzw.: »Man macht sich leicht lächerlich« III. Kastberger ./. Kehlmann … Weiterlesen

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Friedrich Helms: Tagebücher 1945 / 1946-47

Friedrich Helms wurde 1883 geboren. Er lebte in Berlin, wurde dann, 1945, ausgebombt und zog in sein Gartenhaus nach Wilhelmshorst bei Potsdam. Helms war damals über 40 Jahre in Diensten der Deutschen Bank, zum Schluss als »Direktor«. Seine Frau Marie … Weiterlesen

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Der Dialog oder die Notwendigkeit eines Zwischen

Im Mittelpunkt der folgenden Betrachtung soll der durch Stellvertreter geführte Dialog stehen, in dem diese eine sehr kleine Teilmenge der von den Auswirkungen des Dialogs Betroffenen, darstellen, also nicht mit ihnen ident sind: Um als (berechtigter) Stell­vertreter zu gelten, muss … Weiterlesen

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