Archiv des Autors: metepsilonema

Der Leser im Informationszeitalter. Eine Replik auf Rudi Fußi.

Überfluss und Verfügbarkeit von Informationen aller Art stellen, neben unserem Fassungsvermögen, in aller Deutlichkeit die Frage nach ihrer Relevanz: Um die Welt oder eher Teilwelten (noch) verstehen und zusammenhalten zu können, müssen wir zwischen bloßer Information und Wissen (bzw. Relevanz) … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Apropos | Stichworte: , , , , , , , , , | 19 Kommentare

Die Krise in der Ukraine, die Rolle der EU und das Positionspapier der Neos

Der Ausgangspunkt: Das Unbehagen mit Politik und Berichterstattung Es wäre falsch zu behaupten, dass die Medien oder die Politik, die als eine solche Entität gar nicht existieren, in ihrer Gesamtheit ein schwarz-weißes Bild gezeichnet hätten und es noch immer tun, … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Aussenpolitik | Stichworte: , , , , , , , , | 41 Kommentare

Vom Misstrauen sich selbst gegenüber. Anmerkungen zum Antifaschismus.

Er wisse nicht, sagte ein Freund vor etlichen Jahren in einer Diskussion über den Nationalsozialismus, was er damals für ein Schwein gewesen wäre: Seine Worte fielen mir in den vergangenen Tagen rund um die Diskussionen über den Akademikerball der FPÖ, … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , , | 18 Kommentare

Literatur und literarisch. Versuch einer Näherung.

p5rn7vb Literatur ist Sprache, ist durch die Sprache und diese wiederum: eine Anordnung von Zeichen oder Lauten: So trivial dieser Ausgangspunkt erscheinen mag, man stolpert geradewegs einer ersten Differenz in die Arme: Mit Literatur bezeichnen wir nicht jede Art von … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , | 25 Kommentare

Quo vadis …? Ratlosigkeit, politische.

An die durch drei Punkte gekennzeichnete Leerstelle lassen sich, je nach Grad der politischen Extrapolation, verschiedene Worte setzten: Bundesheer, Sozialdemo­kratie/Volkspartei, große Koalition, Österreich; — die jeweils vorangehende Bezeichnung als pars pro toto der nachfolgenden.

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , , , , , , | 15 Kommentare

Der Schwarm ist nicht nur digital. Eine Replik.

Das Netz und alle damit verbundenen Phänomene lassen sich nicht nur unaufgeregter, sondern auch besser verstehen, wenn man zwei (ansonsten eigentlich übliche) Annahmen trifft: Erstens: Das Netz gibt es nicht, allenfalls als Vereinfachung und Abstraktion, es ist ein Medium über … Weiterlesen

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Was denken die Leser?

Strategieänderung bei der NZZ: Seit einiger Zeit sind im Netz nur noch 20 Artikel pro Monat frei, wer darüber hinaus gehen will, muss ein kostenpflichtiges Abo beziehen. War diese Entscheidung, vor allem hinsichtlich der sich Gewohnheiten der Leser, richtig?

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Mehr direkte Demokratie! Ein Plädoyer für den Umbau unserer politischen Systeme.

Eine Verdichtung von Indizien, Zuständen und Befindlichkeiten, im Besonderen, aber nicht ausschließlich, der österreichischen, repräsentativen Demokratie, soll exemplarisch die Notwendigkeit ihres Umbaus aufzeigen und seine Richtung knapp skizzieren. Nicht mehr: Das Warum entscheidend, die konkreten Details können zu einem späteren … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Demokratie und Rechtsstaat | Stichworte: , , , , , , | 9 Kommentare