Jahres-Archiv: 2017

Komplexität nur bedingt erwünscht

Bemerkungen über Karin Röhrichts Dissertation zum Bachmannpreis oder Wie kann man in Klagenfurt gewinnen? Nachdem ich von Karin Röhrichts Monographie um den Ingeborg-Bachmann-Preis erst nach der Veranstaltung von 2016 erfahren hatte, stand das Buch den ganzen Winter über ungelesen im … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Literaturkritik in der Kritik | Stichworte: , , , | Kommentar abgeben

Die Retterin der Welt

Während Martin Schulz mit seiner SPD ein wenig verbissen nach treffenden Wahlkampf­themen sucht, hat die Bundeskanzlerin spätestens seit dem letzten Wochenende mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump einen veritablen und höchst prominenten Helfer erhalten. Mit bzw. gegen ihn kann sie … Weiterlesen

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Sackgasse

Sackgasse, in die sich der streunende Dichter verlor und zurückzog, um seine aus Straßenzügen und Baumkronen aufgelesenen Verse aufzuschreiben, mit oder ohne Papier. Später zerbrachen ihm die Verse unter der Hand, wie Windgebäck in einer zu großen Schachtel. Sackgassen, compañero, … Weiterlesen

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André Seelmann: Abenteuer im Kaffeehaus

Nicht nur ein Jubliäumstext Fast zufällig hatte ich Mitte März erfahren, dass André Seelmanns Umblätterer-Texte von 2007 bis 2015 als Buch erscheinen sollen und das bei Ille & Riemer, jener Verlag, der mein Handke/Jugoslawien-Buch verlegt hatte. Dann schrieb Paco noch … Weiterlesen

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Jochen Schimmang: Altes Zollhaus, Staatsgrenze West

Zum ersten Mal erzählt Jochen Schimmang von Gregor Korff 2009 in »Das Beste, was wir hatten«. Er beginnt mit dem Silvestertag 1989 und Korff, damals 41, blickt weh­mütig und gleichzeitig ein wenig stolz auf die vorher­sehbar zu Ende gehende Bonner … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Literatur | Stichworte: | Kommentar abgeben

Karl Heinz Bohrer: Jetzt

Unter den deutschen Nachkriegsintellektuellen ist Karl Heinz Bohrer zweifellos immer ein Solitär gewesen und das nicht nur aufgrund seiner Polemiken, die sich mit den (west-)deutschen psychopolitischen Befindlichkeiten vor allem des linksliberalen Bürgertums auseinandersetzten. Bohrer brüskierte seine Leser damit, dass er … Weiterlesen

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Ostern: Das Wunder und die Natur

Ein Wunder widerspricht dem Gegebenen, dem Selbstverständlichen und der Erfahrung: Es ist etwas Unmögliches, das uns, nicht dadurch dass es gedacht, sondern dadurch dass es beobachtet wurde, aus der Fassung bringt. Dieses »archaische« Verständnis des Wunders impliziert eine Unauflösbarkeit: Der … Weiterlesen

Veröffentlicht in: Essay | Stichworte: , , | 7 Kommentare

Das Stöhnen der Verlage

Vor einigen Wochen erschien im Zeit-Magazin eine Art Portrait des Schriftstellers Maxim Biller. Ich hatte es im Strom all der Links übersehen, vermutlich auch, weil ich Biller als Autor zu wenig kenne. Bekannt sind mir einige seiner Polemiken und natürlich … Weiterlesen

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